Kunstkraftwerk vs. Grassi Museum

Warum kann nicht jeder Tag in der Uni so sein wie dieser und warum muss Ich hier gerade sitzen und diese Blog-Beiträge schreiben. Kann ja leider nicht alles Spaß machen, doch der Tag an dem wir die Museums-Tour gemacht haben hat mir sehr gut gefallen.

Wir haben uns gegen 10 Uhr vor dem Grassi Museum getroffen und Professor Moll wusste wo er hinwollte, in einen Raum den man angeblich interaktiv steuern kann, dieser war mit 4 Beamern bestückt und spielte verschiedene freie Projektionen ab. Ziel dahinter war es eigentlich diese Formen durch Körpereinsatz zu bewegen, das hat aber bei keinem so wirklich geklappt, anfangs waren wir nicht ganz so motiviert doch sind dann langsam aufgetaut, als jedoch klar war dass unser rumgefuchtelt keine interaktive Aktion nach sich zieht hatten wir auch schnell keine Lust mehr. 

© Grassi Museum

Also auf zum Kunstkraftwerk, die anderen mit der Bahn, Professor Moll, Benni und Ich auf dem Rad, da wir gemäß unseres Abschlussprojektes ja naturbewusste Umweltfreunde sind. Als wir uns alle vor dem Kunstkraftwerk wieder zusammengefunden hatten ging es auch schon los, wir haben eine Einführung bekommen, wie das Kunstkraftwerk funktioniert und was dort eigentlich passiert. Es ist ein toller Ort, man kann sich super viel angucken und bei manchen Sachen selbst teilnehmen. Was mir mit Abstand am besten gefallen hat war eine riesige Halle, die von jeder Seite mit aufwendiger und gutgemachter grafischer Kunst bespielt wurde, sprich eine nicht ganz so interaktive Installation wie im Grassi Museum, jedoch viel größer, was das ganze deutlich eindrucksvoller gemacht hat. Auch die Bildelemente waren besser, so saß  man dort in einem „Fatboy“ und konnte sich berieseln lassen, das ganze war von Klängen unterstützt und hatte eine sehr entspannte Atmosphäre. Eventuell bin Ich dort auch mal kurz eingenickt.

Kurz gesagt: Das Kunstkraftwerk hat das Grassi Museum so dermaßen in den Schatten gestellt, das es schon fast traurig war. Ein paar interessante Sachen gab es schon im Gratis Museum, aber mit so einem komplexen Apparat wie dem Kunstkraftwerk kann es auf keinen Fall mithalten. 

© Kunst Kraftwerk

Dann haben wir uns eine LED-Installation angeguckt, die wir im Endeffekt auch noch begehen konnten, was an sich nur den Mitarbeitern vorenthalten war. Daraufhin entwickelte sich plötzlich eine unerwartete Dynamik, da uns prompt angeboten wurde, dass wir als Kurs diesen Raum bespielen könnten, sobald die LED-Installation raus ist. Anfangs fanden wir die Idee super, doch mittlerweile muss Ich sagen, dass Ich mir doch gewünscht hätte, dass wir im Kollektiv verneint hätten, denn so hatten wir uns nun ein Riesen-Projekt aufgeladen, was es als Gruppe zu lösen galt. Anders als in den Jahren zuvor, wo man sich alleine oder in Zweiergruppen ein komplett neues Produkt nach seinem Gusto ausdenken konnte, waren wir so also gezwungen uns in einem festgelegten Rahmen, also einer Rauminstallation zu bewegen und dann auch noch Entscheidungen mit 8 Leuten zu fällen. Das gestaltete sich zunehmend als schwierig, da man kaum eine Entscheidung treffen konnte, ohne jemandem auf den Schlips zu treten.

Im Endeffekt hat es natürlich Spaß gemacht, doch dazu mehr im nächsten Artikel.

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