2. Von Obdachlosen über Urwälder zu Typografie

Nach längerem, krankheitsbedingten Ausfall meinerseits stieß ich nach zwei Wochen wieder zum Projekt.

Die Phase der Ideenfindung und Präsentation war angebrochen und meine Kommilitonen hatten diverse Skizzen und Ideen vorbereitet. 

Die Ideen waren bunt gemischt; ein interaktives Typografie-Tetris-Spiel, bei dem Buchstaben wie im Spieleklassiker platziert werden mussten, stand einer „Obdachlosen-Experience“ gegenüber, welche die Empathie der Besucher gegenüber dem beschwerlichen Leben von Obdachlosen steigern sollte. Weitere Ideen waren unter anderem ein interaktiver Supermarkt, der den Besuchern die Wegwerfgesellschaft vor Augen führte, in der wir Leben, und das Erlebnis Regenwald und dessen Zerstörung, dass mit sämtlichen Sinnen wahrnehmbar sein sollte.

Nach der Ideenpräsentation fingen wir an, Ideen herauszufiltern und andere auszuschließen, um eine engere Auswahl zu bekommen.

Mithilfe der Nutzwertanalyse, die den Erfüllungsgrad wichtiger Anforderungen an die Installation bewertete, gab es eine noch genauere, erste Entscheidung für eine einzelne Idee.

Kriterien wie Umsetzbarkeit, Interaktivität, Relevanz und Spaßfaktor führten zu dem Ergebnis, dass der interaktive Supermarkt in allen Punkten den anderen Ideen voraus war.

So entschieden wir uns vorerst dafür, diese Idee umzusetzen und nahmen uns vor, bis zur nächsten Einheit Gedanken zu sammeln und zu Skizzieren.

Bildquelle: Ria Baasch; Assoziativmethode

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