5. Finaler Tag

Am Finalen Tag der ersten Präsentation begann der Tag damit den Müllkicker in die Hochschule zu transportieren. Dies gestaltete sich als etwas komplizierter, da wir ihn aus dem 5. Stock der Wohnung nach unten tragen mussten und er war schwerer als erwartet. Jedoch holte uns unser Professor Herr Moll mit dem Auto der Hochschule ab und half uns beim tragen. Der Transport verlief danach sehr gut und wir waren sehr froh, als er dann endlich bereit zum benutzen in unserem Präsentationsraum stand. 

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Wir bereiteten alles vor. Dazu gehörte Müll herstellen, also einfach Papierknäuel und Pappmüll sammeln, damit niemand auf die Idee kommt dort Restmüll oder anderes reinzuwerfen (man weiß ja nie genau) und wir klebten die Spielfiguren mit der Heißklebepistole an die Stäbe, damit sie dem Druck des Balls auch standhalten. 

Als nun die Präsentationen losgingen, bereiteten wir uns ein paar Interviewfragen vor, um von den Nutzern ein kleines Feedback zu bekommen. Insgesamt befragten wir 14 Kickerausprobierer. 

Unsere erste Frage an alle begeisterten Kickerspieler war: „Wie verständlich fanden Sie den Funktionsablauf?“ Dabei waren alle Antworten recht ähnlich, dass es gut und einfach verständlich war. Zusätzlich zu uns als Informationsgeber gab es noch ein großes Plakat mit einer Anleitung als Bildbeschreibung, was den Spielern zusätzlich zeigte, wie es funktioniert. Unter anderem kamen noch Hinweise, dass der Mülleinwurf etwas offensichtlicher gestaltet werden sollte und die Erklärung bei einer realen Umsetzung auch noch einmal auf dem Kicker direkt stehen sollte. 

Unsere zweite Frage lautete: „Könnten Sie sich vorstellen, einen solchen Müllkicker bald auch an öffentlichen Orten zu nutzen?“ Alle Interviewten sagten mit Freude: JA! Zu der nächsten Frage, wo sie sich vorstellen könnten ihn zu benutzen, entstanden viele, sehr unterschiedliche Ideen. Beispielsweise Parks, Haltestellen, Innenstadt, Schulhöfe, Freizeitparks, im Zoo, auf Festivals und Spielplätzen und noch viele weitere Orte. 

Bei der nächsten Frage waren die Meinungen jedoch sehr unterschiedlich. Die Frage lautete: „Würden sie dafür auch extra Müll einsammeln?“ Viele sagten Nein, da es zu dreckig und unhygienisch sein könnte, andere sagten Ja, um die Umwelt sauberer zu halten und einige sagten, sie würden nur ihren eigenen Müll verwenden. Da unser Kicker auch ein Interaktionsspiel zwischen fremden Menschen sein kann, fragten wir, ob sie fremde Spielpartner ansprechen würden, wenn sie unterwegs wären. Die antwort war erstaunlich. Nur 4 von 14 der Interwiewten sagten Nein. Die anderen 10 sagten Ja, auch wenn einige bestimmte Umstände bevorzugen würden, wie beispielsweise es kommt auf die Menschen beziehungsweise den Ort an. 

Unsere letzte Frage gab uns auch noch einmal einen großen Aufschluss und auch Feedback zu unserem Projekt. Die Frage lautete: „Worin sehen sie noch Nachteile, Verbesserungen und Chancen innerhalb der Produkts?“ Bei Chancen waren sich fast alle einig, dass es sehr gut gegen die Umweltverschmutzung wirken kann und auch die Interaktion zwischen Menschen an einigen Orten verbessert. Jedoch hatten sie auch Anregungen, was für Probleme auftreten können beziehungsweise was für Nachteile es gibt. Dabei wurde der von uns auch schon bedachte Vandalismus von mehreren genannt. Des Weiteren sollten wir mehr auf Mülltrennung und auf die Stabilität und Materialien für jegliche Wetter achten. Dies waren jedoch alles Nachteile, die man verbessern oder sogar lösen kann. 

UNSER FAZIT:

Erst einmal können wir beide stolz sagen, dass wir in der kurzen Zeit einen funktionierenden, spaßmachenden und wirklich großen und aufwendigen Prototypen auf die Beine gestellt haben. Es hat uns neben dem Stress und Arbeit trotzdem sehr viel Spaß gemacht daran zu arbeiten und so etwas neuartiges zu schaffen. Aus unserem Interview kann man entnehmen, dass auch viel unterschiedliche Menschen den Kicker in der Öffentlichkeit nutzen würden und es neben kleinen Änderungen auch wirklich bestand haben könnte. Wir haben allein am Präsentationstag die begeisterten Gesichter gesehen und gemerkt, was wir da eigentlich tolles geleistet haben und das diese Idee eine Zukunft haben kann. Wir bedanken uns natürlich bei unserer Hochschule und unserem Professor Herr Moll, dass wir die Chance hatten so ein außergewöhnliches Projekt umzusetzen und wir danken auch dem Makerspace und speziell Jürgen für die Unterstützung und Bereitstellung der Technik. Es hat uns wirklich sehr viel Spaß gemacht und mit solchen tollen Ideen kann man vielleicht eines Tage wirklich die Welt ein Stückchen besser machen.

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