2. Erste Ideenfindung zur Anwendung

Nun ist die Frage, welche Spiele kann man für einen Mülleimer verwenden? Dabei kam uns direkt die Idee an eine Spielothek und deren auffälligen und etwas größeren Spielautomaten, wie beispielsweise einen Einarmigen Banditen oder einen Greifarmautomaten. Daraufhin kam uns die Idee! Einen Flipperautomaten mit dem man einfach mit etwas Müll eine Runde spielen kann. Wie genial wäre das denn? Mülltrennung und Spiel in einem? Wir würden sofort eine Runde spielen und die Umwelt sauberer halten. 

Doch die Frage war nun, wie das Ganze funktionieren soll, wenn es draußen an Mülleimern keinen Strom gibt. Man könnte unter dem Spielautomaten ein Mülltank integrieren, welcher mit einer eingebauten Sensortechnik den Müll erkennt, die Kugel freigibt und das Spiel startet. So könnte man den Müllflipper ausschließlich mechanisch, also ohne Strom, nur mit einer starken Batterie antreiben. Als wir das Konzept vor unseren Kommilitonen und unserem Professor vorstellten, bekamen wir, außer Lob für diese coole Idee, auch noch weitere Ideen. Unser Professor Herr Moll gab uns den Tipp ein Müllspiel zu nehmen, an dem sich mehr als eine Person beteiligen kann, um nicht nur die Mensch-Technik Interaktion, sondern auch die Interaktion und Kommunikation unter den Mitspielern, vielleicht sogar unter Fremden zu schaffen. Die beste Lösung dafür? Ein Müllkickerautomat, der nicht nur für verrückte Fußballfans, sondern auch für umweltbewusste Freizeitgenießer entwickelt wird. 

Um herauszufinden, ob dies nun die finale Idee ist, haben wir uns die Pro- und Contra aufgelistet. Bei den positiven Aspekten steht ganz fett-gedruckt als Erstes: SPASS! Direkt darauf folgt die Reduzierung der Umweltverschmutzung. Also perfekt für eine spaßige Weltrettung. Wenn das doch nur so einfach wäre. Es ist ein guter kleiner Anfang Menschen auf die Umweltverschmutzung aufmerksam zu machen und auch dafür zu sensibilisieren. Da es umweltfreundlich sein soll ist auch ein großes Pro, dass es rein mechanisch funktioniert. Es wird also kein unnötiger Strom verbraucht. Um das ganze zu finanzieren, wären sicher auch viele Unternehmen an dem Kicker interessiert. Nicht nur, weil es genau so in einem Büro für eine Arbeitspause sein kann, sondern auch auf ihr eigenes Unternehmen aufmerksam machen können. Denn der Kickerautomat wäre so auffällig, dass es sehr viele Blicke auf sich ziehen kann und so auch auf die Werbung, welche man auf den großen, freien Flächen anbringen könnte. Ein wichtiges Pro ist auch, dass man dieses Spielprinzip auf ganz viele andere Spiele anwenden könnte. So könnte es also auch eine bunte Variation an Müllspielautomaten geben. Dennoch gibt es auch ein paar Contra, die man beachten muss. Das allergrößte Problem, was vor der Veröffentlichung geklärt werden muss, ist die Müllentsorgung. Dies müsste man vorher mit der Stadtreinigung oder einem privaten Müllentsorgungsunternehmen abklären. Dies ist jedoch kein Problem, was nicht gelöst werden könnte. Das eigentliche Problem daran sind die auftretenden Kosten. Dies müsste vorher mit einer Kostenkalkulation analysiert werden. Ein weiteres Problem, was jedoch wahrscheinlich niemals jemand verhindern kann, ist der Vandalismus. Dagegen könnte man jedoch Sicherungen, wie Glasplatten zur Verhinderung des Ballklauens, einbauen. Wie ihr nun sehen konntet, ist es eine innovative und spaßige Idee, um Müllentsorgung und spielen zu verbinden, trotz dessen, dass sie kleine Risiken mit sich bringt, die jedoch gelöst werden können. Nun heißt es: „Ran an den Speck und auf zur Konzeption des Müllkickers“. 

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