Vom Design zur Technik

Makerspace Leipzig made it happen!

Tag 1:

Die Motivation war hoch! Schön gefrühstückt, viel Kaffee getrunken und auf dem Weg zu einem guten Tag im Makerspace Leipzig aufgebrochen!

Wir wussten schon, was wir machen wollten, aber wir haben noch überlegt, wie wir das am besten an Arlo bauen könnten, um den perfekten Krückenhalter zu erschaffen!

Arlo war nicht wirklich ein großer Roboter, also haben wir mit Messungen angefangen, um ihn soweit zu vergrößern, dass eine Person ihn problemlos verwenden könnte.

Als wir das perfekte Stück Holz für die Krückenhalterung gefunden hatten und schon wussten wie alles ungefähr funktionieren sollte, haben wir mit dem mir unbeliebtesten Teil des Projektes angefangen… der Programmierung.

Ich und mein Holz.

Tag 2:

Ich muss sagen, ich war unglaublich dankbar, dass Jürgen mir geholfen hat. Ich bin mir sicher, ich hätte es ohne ihn nicht geschafft.

Er hat sich viel Mühe gegeben, mir das Programm Arduino beizubringen, aber ganz ehrlich, es war als ob er mit mir auf Mandarin geredet hätte. Ich habe kein einziges Wort verstanden! Armer Kerl, er hat es so sehr versucht. Aber eins will ich sagen: Programmieren ist einfach Nichts für mich!

Die grundlegende Mechanik funktionierte dermaßen: Mit Druck geht es zu, mit dem Touch Button geht es auf. Klingt einfach oder? Nein! War es nicht! Zu dem Zeitpunkt war ich so glücklich um Jürgens Unterstützung und darum, sein umfangreiches technisches Wissen an meiner Seite zu haben!

Als wir mit der Programmierung fertig waren ging es an das Design des Griffs. Offensichtlich sollten die Krücken nicht herabfallen sobald Arlo sich von der Stelle bewegt. Also was wäre das Beste? Rund? Quadratatisch Dreieckig? So viele Möglichkeiten!

Tag 3:

Christoph hat mir freundlicherweise geholfen und zusammen haben wir herausgefunden, dass es mit einem Haken und einer eckiger U-Form am besten funktionieren würde. Der nächste Schritt war besonders interessant! Christoph hat mir gezeigt wie man mit ihrem Zeichenprogramm arbeitet, um Teile zu konzipieren und diese, mit Hilfe einer Laser Maschine, aus Acryl zu schneiden. Ich durfte die Laser Maschine leider nicht selbst bedienen. Ich glaube Christoph hat mir nicht genug vertraut und damit hat er eine gute Entscheidung getroffen. Aber ich durfte zusehen, wie die verschiedenen Teile für den Krückenhalter geschnitten wurden und das war auch richtig aufregend!

Einer der Haken wird gelasert.

Tag 4:

Als wir alle Teile fertig gestellt hatten und der Code ebenfalls funktionierte, mussten wir nur noch alles an Arlo befestigen. Erstmal habe ich die Teile schwarz lackiert, damit alles farblich zu Arlo passt. Danach habe ich alle Teile zusammen geschraubt.

Arlo 2.0

Ganz am Ende, als alles „Eins“ war haben wir Arlo auf einen „final test drive“ genommen, um zu sehen wie alles zusammen funktioniert.

Ich war ziemlich zufrieden mit dem Ergebnis und ehrlich gesagt, auch ein bisschen stolz auf mich. Es war mal eine andere und sehr lustige Erfahrung!

______

Bild- und Textinhalte: Laura Alcala

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