Resümierend gesehen…

Nach genau einer Woche nach der Prüfung blieb genug Zeit um etwas Abstand zu dem Thema zu gewinnen. Was bleibt ist zwar eine interessante Erfahrung, aber auch die Gewissheit, dass ich mich damit schwer tue, ein Problem erst einmal zu finden, dieses aufzupicken und dann auch zu beheben. Leichter fällt es mir dann doch wenn ich ein Problem/eine konkrete Aufgabe bekomme und dazu dann eine Lösung finden soll (vgl. hierzu auch das Unternehmensprojekt aus KD51). Sollte ich etwa mehr Macher als Denker sein, weil ich generell eher ein “Zerdenker” bin?

 

Klar war es interessant, die Herangehensweisen der anderen zu sehen und vor allem auch zu sehen, wie sie das Modul für sich ausgelegt haben – will heißen: was sie in diesem Sinne produziert haben. Aber wirklich glücklich fühlte ich mich dennoch nicht, geschweige denn, dass ich meine Stärke so wirklich ausspielen konnte. Und das sind nun einmal all die tollen Sachen, bei denen ich mich mit Kameras und Objektive beschäftigen muss. Das Vergnügen hatte ich aber erst vor und nach meinem/unserem Teil der Prüfung und war ja auch eine eher andere Aufgabe, die aber mit dem Projekt nicht wirklich etwas zu tun hatte.So gesehen hatte ich aber immer noch mehr Gefallen damit den ausführenden und nicht den (be)denkenden Part der Arbeit zu übernehmen; den Grund dafür hatte ich ja schon beschrieben.

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Andererseits…

 

Ich würde lügen, wenn ich sage, ich hätte nicht auch immer wieder mal Spaß gehabt, aber dadurch, dass bspw. Programme wie Adobe XD oder andere UI/UX-/Prototyping-Tools nicht wirklich zu meinem Interessengebiet gehören und ich mich aufgrund fehlender Erfahrung mitunter ebenso wenig wohl fühle mit solchen Programmen.

Dazu kommt aber auch, dass ich mich bereits eher auf andere Programme versiert habe und mein (hoffentlich) späterer Werdegang das Erlernen neuer Sachen, für die ich schwer Interesse finden kann, es auch nicht gerade leichter macht. Für mich steht nun schon mehr oder weniger fest, in welche Richtung ich mich begeben will, weswegen sich die Frage stellt, ob man so ein Projekt/Modul nicht ein wenig eher im Studium beginnen könnte? Ich selber kann es kaum oder eher nicht mehr beantworten, weil mir einfach die Vorstellung fehlt so etwas im vierten Semester gemacht zu haben.

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Was bleibt…

 

Was also bleibt ist die Gewissheit durch Ausprobieren durch Ausschlussverfahren – wenn man denn so will. Ich habe ein anderes mir eher unbekanntes Gebiet ausprobiert und weiß nun umso mehr, dass das wohl nichts für mich ist. Dennoch ist es wichtig und vor allem auch besser, einmal die Erfahrung gemacht zu haben, anstatt von Anfang an wie ein Kleinkind zu sagen “Ne, das find ich (bestimmt) doof! Das mach ich nicht; ich will nicht!”. So gesehen war es also nicht wirklich von Nachteil, wie man hier vielleicht herauslesen möchte. Es hatte eher etwas Gutes, wie auch Augen-öffnendes, da ich Etwas neues ausprobiert habe und mir somit ein tendenziell objektiveres Bild davon machen kann und nun noch mehr weiß, wo Stärken und Schwächen meinerseits liegen – und das kann doch definitiv kein Nachteil sein, oder? 😉

 

(Bilder sofern nicht anders angegeben von mir persönlich geschossen)
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