Was uns verbindet – Ein Resümee

Süßer Duft der Freiheit. Eine Idee woher dieses Sprichwort eigentlich kommt? Entspringt es einer Tatsache? Riecht es wirklich süß? Habe ich schon mal bewusst wahrgenommen wie es riecht, wenn ich mich wirklich frei fühle? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht und nach einer kurzen Recherche finde ich auch keine zufrieden stellende Antwort darauf, nur dass ich es definitiv gerade fühle. Den süßen süßen Duft nach der Prüfungsphase. Der kurze Moment wo ich noch einmal tief Luft holen kann, bevor es wieder heißt Fokus zu setzen und weiter zu arbeiten. 

Der Workshop

weiß das. Ich bin in solchen Sachen noch zu verkopft und muss noch besser an meinem Der Tag beginnt ziemlich früh und in mir breitet sich der Unmut darüber aus, warum alles immer so schon so früh stattfinden muss. Klar, wir sind 20 Leute, es braucht einfach Zeit uns alle zu bewerten. Unsere Prüfungstage gehen deswegen auch meist bis in den tiefen Nachmittag rein. Rein rational versteh ich das also, aber meine Motivation irgendwo um 9 Uhr in der früh aufzutauchen trotzdem sehr gering.

Als ich kurz nach 9 Uhr auftauche sind zu meiner Überraschung schon einige Kommilitonen am Werkeln. Ich lege meine Sachen ab und baue unseren Stand auf. Ich hatte mir extra Kakteen gekauft und Servietten in der passenden Farbe unseres Corporate Design. Prototypen werden aufgestellt. Technikfehler so gut es geht korrigiert. Ich freue mich schon jetzt, wenn dieser Tag rum ist. Ich bin mit den Gedanken ganz woanders und bin gestresst. Als unser Platz aufgebaut ist, freu ich mich dennoch. Stolz einen Prototypen doch noch auf die Beine gestellt bekommen zu haben. Zwar nicht perfekt, aber ich denke, dass man es zeigen kann.

Ehrlich gesagt, weiß ich nicht was ich erwartet habe, wie unsere Prototypen  bewertet werden würden. Am Ende tritt genau das ein, was ich erwartet habe. Es ist nicht genug. Die Idee ist gut, aber an der Umsetzung scheitert es. Meine Website ist zu verkopft, die Nutzung nicht sofort ersichtlich. Erst durch die App bzw. mit der App kann man die Funktionen erkennen und versteht den Umgang mit dem Prototypen. Kurz kommt die Frage auf, dass wir nicht viel Zeit für den Prototypen aufgewendet haben. Autsch. Das tat weh, sag ich euch. Ich habe für mich gemerkt, dass mir am meisten die Illustration für den Hintergrund lag. Hätten wir ein besseres Teamwork an den Tag gelegt, dann hätten wir auch etwas besseres hinstellen können. Dafür hätte ich mich aber auch selbst mehr einsetzen müssen. Schuldzuweisungen nützen schließlich niemanden etwas.

Alles in allem

Dieses Projekt hat sehr viel Spaß gemacht. Den Prozess zu durchlaufen, Ideen zu generieren und am Ende vor einem Prototypen zu stehen, war den ganzen Stress auf jeden Fall wert. Ich muss hier allerdings sagen, dass dieses Modul neben den anderen Aufgaben sehr stark untergegangen ist. Dieses Semester wurde jede Woche jede Idee mindestens drei Mal präsentiert und ich weiß nicht wie man zwischen so vielen Aufgaben weiterkommen soll, wenn man etwas ständig präsentierfertig machen muss. Das stoppte mich hier, als auch im Unternehmensprojekt extrem. Ich kam damit nicht so gut zurecht wie es erwartet oder auch eben vorausgesetzt wurde. Nichtsdestotrotz, ich sah dieses Semester als Übung an und als Ressonanz, was ich für die Zukunft zu verbessern habe.

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