LAST BUT NOT LEAST

Ein letztes Mal noch auf diesem Blog unterwegs, versuche ich, das entstandene Projekt und das Clic Lab als solches Revue passieren zu lassen und frage mich, wann wir wohl wieder so frei von Geländern und Grenzen arbeiten werden?

Mit dem Semesterende steht das Projekt nun vor der Präsentation in unserem Test-Workshop – eine Art Prüfung, aber viel mehr noch ein Raum voller ungewöhnlicher Ideen und kreativen Köpfe.

 

 

PROTOTYPES IM WORKSHOP

Aber gehen wir noch einmal zurück zu Idee und Prototyp des Sharing-Projektes. In den letzten Wochen des Semesters hat sich dich Idee unheimlich verändert, sich von einem Problem in die ein oder andere Abwandlung gelaufen. In verschiedenen Denkprozessen und Kritikrunden im Lab haben Veränderungen letztendlich ein rundes Konzept aus der ganzen Sache gemacht. Der Grundgedanke des Teilens auf intuitiver Basis ist noch immer der Selbe, die Art und Weise wie das passiert steht heute an einem ganz anderen Punkt als am Anfang des Projektes. Allein für diesen Prozess und das Festhalten an einer Idee, hat sich das freie Arbeiten im Clic Lab schont gelohnt!

 

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Methodik und Prototyp

 

DIE IDEE

Die Stufen, der Projektidee lassen sich grundlegend auf drei Punkte zurückführen, die von kurzen Gedanken hin zu einer realistischen Umsetzung gingen.

Was war eigentlich der erste Gedanke, der mir zum Thema Sharing kam? Ein super High-Tuch Scanner, der mir das aufwendige Suchen erspart. Doch nicht nur die fehlende Technik, auch die unmögliche Absicherung brachten diesen Gedanken schnell wieder in den Hintergrund. Die Basis der Intuitivität jedoch blieb. Aus dem ursprünglichen virtuellen Nachbarschafts-Scanner, der die verfügbaren Güter anzeigen kann wurde dann eine Art Tamagotchi, dass diese Arbeit übernehmen soll.

Klingt gut? Aber reicht noch lange nicht aus. Viel geredet, gekritzelt und überlegt. Am Ende fehlt den interaktiven Ideen jedoch das Netzwerk, um wirklich Sharing betreiben zu können. Die Methodik des Thematik lässt sich auch mit Interaktivität nicht überlisten. Es braucht ein Netzwerk und Marktplatz, auf dem sich die Parteien austauschen können. Die interaktive Bedienung kommt danach.

Aus diesem Grund ergibt sich für das Projekt, nennen wir es »Seeker« eine Dreiteilung in der Umsetzung. Eine App fungiert als Netzwerk und Kommunikationsbasis, öffentliche Checkpoints bieten den Marktplatz für die User und die gewünschte Interaktivität wird über ein externes Tool, den »Sharer« gesteuert.

 

 

DER WORKSHOP

Es ist nun endlich Zeit, die Idee zu testen und auszuprobieren. Zu sehen, was andere davon denken. Also Prototyp und Idee zusammen gepackt und im Clic Lab Workshop präsentiert. Testing, Testing, Testing ist das Motto der Prüfung, die das Modul abrunden soll. Und doch kommt ist es am Ende viel mehr ein Ausstellungsraum, als eine Prüfung. Ein Raum voller Prototypen jeglicher Art, die alle eine gewisse Useabilitie bieten und doch Freiraum geben, die Ideen noch zu entwickeln.

Auf dem Sharing Tisch liegen nun eine App, die das Interface des Netzwerkes zeigt und ein alter Tamagotchi, der mit etwas Fingerarbeit zu einem Sharing Tool geworden ist. Das Resultat? Es gäbe noch viel zu tun, bis zur realen Umsetzung, aber die Idee und der Aufbau überzeugen. – Besonders der Tamagotchi als Ursprung findet großen Anklang.

 

 

 

DAS FAZIT

Viel zu selten setzte man sich so lang mit einer Idee auseinander und versucht am ersten Gedanken zu werkeln und zu feilen, bis ein umsetzbares Konstrukt entsteht. Dabei lohnt es sich, frei von Zielgruppen und Vorgaben zu experimentieren und dem kreativen Kopf etwas Raum zu geben. Genau das, hat das Clic Modul geboten. Einen Raum voller Ideen und Ansätze die in kleinen und großen Gruppen bis ins Unendliche gesponnen wurden. Ich hoffe, dass wir so eine Vorgehensweise noch viel öfter anwenden werden, um uns zwischen Aufträgen und Vorgaben nicht zu verlieren!

Wenn die Gedanken schweigen, entsteht Raum für Kreativität. – Kasüske, Frauke

TSCHÜSS UND AUF BALD!

 

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Text: Tanja Tschirpke

Fotos: Tanja Tschirpke, Duc Anh Trinh

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