FINAL

Das Projekt findet mit diesem Blogeintrag sein Ende. Das Folgende zeigt, was in ein paar Wochen aus einem, als relevant eingestuften Thema werden kann, welches Feedback wir erhalten und welche Erkenntnisse ich aus dem CLIC – Projekt gewonnen habe.  

 

DIE THEMATIK

Zum Schluss noch einmal zusammengefasst: wir bewegen uns mit unserer Idee im Themenbereich Ernährung und Nachhaltigkeit. Zwei Themen, die zurzeit immer mehr in den Fokus rücken. Gerade das Thema Ernährung war stets relevant, doch gerade in den letzten zwei-drei Jahren sind verschiedene »Trends«, wenn man sie denn so bezeichnen will, zum Thema Ernährung populärer geworden. Immer mehr Menschen ernähren sich z.B. vegan oder achten auf nachhaltige und faire Produktion ihrer konsumierten Lebensmittel. Und vielleicht ist das auch gut so, denn so, wie der momentane wirtschaftliche Stand hierbei ist, müsste uns allen klar sein, dass die Zukunft nicht die rosigste sein kann. Die Lebensmittelwirtschaft sollte sich verändern. Und die Idee war es, mit unserer App, die vielmehr auch ein Statement ist, einen kleinen Schritt in diese Richtung zu machen, die Nachfrage zu verändern und, langfristig gesehen, folgend auch die Produktion.

 

DER PROTOTYP

Schauen wir uns nun an, was aus dem Konzept geworden ist. Unser Prototyp besteht, wie schon im letzten Blogeintrag beschrieben, aus drei wichtigen Teilen. Einer, in Adobe XD erstellten, »App«, die die entwickelten Funktionen beinhaltet, der »Dockingstation«, die eigentlich mal eine Fahrradhalterung für Smartphones werden wollte und dem Einkaufswagen, der….naja der eben tatsächlich ein Einkaufswagen ist. So sah das Ganze dann aus:

a

b

In der Testphase konnten nun zwei Lebensmittel »gescannt« werden, um über ihre Einordnung in unserem Ampel-System informiert zu werden. Im Bild oben sieht man die aufgeklappte Zutatenliste der Schokolade.

 

FEEDBACK – WAS BEIM TESTEN AUFFIEL…

…war vor allen anderen Dingen, dass Schwierigkeiten bestanden, die Informationen schnell und eindeutig zu erfassen. Das heißt für uns, den Fokus auf das Stichwort Hierarchisierung zu legen. Denken wir an die Situation, in der so ein modifizierter Einkaufswagen mit der App wirklich genutzt werden würde, so wissen wir alle, dass mein beim Einkauf wahrscheinlich nicht unnötig viel Zeit im Supermarkt verbringen möchte, wie wir schon am Anfang des Projekts feststellten. Außerdem kommen verschiedene andere, möglicherweise ablenkende, Einflüsse hinzu, sprich Geräusche, Gedränge durch andere Menschen etc. Scannt man also ein Produkt, sollten einem sofort die wichtigsten Informationen regelrecht ins Auge springen. Für den Fall, dass man die App dann schon nach einigen Malen in den Alltag eingebaut hat und an sie gewöhnt ist, so achtet man vielleicht nur noch schnell nebenbei auf die Einordnung in der Ampel, ohne sich lange mit dem Lesen genauerer Informationen zu befassen.

c

Also…die benötigte Hierarchisierung wurde im Feedback mit dem Aufbau eines Zeitungsartikels verglichen, was ich einleuchtend finde. Liest man in der Zeitung, so hat man zuerst eine Headline, die also eventuell meine Aufmerksamkeit erregt, darunter eine Subline, die mir grob erklärt, um was es sich handelt und dann den Lauftext, der viele weitere Informationen enthält, um das Gesamtbild zu erfassen.

Adaptiert auf den Aufbau der App würde das bedeuten, dass die Ampel mit der Headline zu vergleichen ist, die aufklappbaren Themenbereiche »Zutaten«, »Verpackung« und »Personalpolitik« mit der Subline. Würde man dann weiter den Verlinkungen folgen, so käme das dem Lesen vom Lauftext eines Artikels gleich.

Zusammenfassend können wir also sagen, dass es bei der Bedienung und dem Verständnis der App keine grundlegenden Probleme gab, jedoch die Hierarchisierung noch ausgefeilt und vorallem eben auch visuell angepasst werden müsste.

 

WAS CLIC MIR GEZEIGT HAT

Im Generellen kann ich sagen, dass ich das Projekt als sehr lebendig und abwechslungsreich empfunden habe, was hauptsächlich auch den verschiedenen Ideen der Gruppen zu verdanken ist. Man hat mal wieder gesehen, dass viele Dinge aus unserem Alltag stets verbesserungsfähig sind und dass sich mit dem Lauf der Zeit und den Veränderungen (in) der Gesellschaft immer wieder neue Möglichkeiten auftun. Sowohl inhaltlich, als auch technisch. Beim Entwickeln eines Prototypen ist es wie bei allen Dingen, mit denen man sich lange auseinandersetzt: irgendwann tritt dann doch mal die sogenannte, uns mittlerweile gut vertraute »Betriebsblindheit« ein, weswegen ein Feedback einem doch schnell wieder die Augen öffnen kann, für Dinge, die vielleicht eigentlich sogar naheliegend und logisch sind.

Letztendlich finde ich die Ergebnisse wirklich cool und denke, dass einige Ideen doch tatsächlich das Potenzial hätten, umgesetzt und genutzt zu werden, wenn man ihnen die Chance geben würde, aus ihren Kinderschuhen herauszuwachsen! 😉

 

Adieu CLIC!

 

 

 

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