Aller Anfang ist schwer.

So, wie geht denn nun die Reise weiter? Welche Möglichkeiten oder Hoffnungen haben wir denn für die Zukunft? Welchen Ansatz habe ich gefunden, um etwas zu diesem Thema positiv beizutragen, um damit das CLIC- Projekt fortzuführen? 

Schritt für Schritt…

Ich taste mich langsam an das Thema ran. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten in dem Einfühlen der Thematik, bekomme ich immer mehr ein Gefühl für das Thema und befinde mich nun aktiv in der Ideenfindungsphase und deren Ansatz dafür. Dabei überlege ich, welche Möglichkeit es wohl geben würde, die Gesellschaft damit einzubeziehen und eine Möglichkeit zu schaffen, wie jeder von uns, sein Beitrag dazu leisten kann. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Leute selbst ihren eigenen Strom im Alltag produzieren oder eine Anwendung haben und nutzen, ihre bereits vorhandene Energie sinnvoll zu speichern. Beide Wege kommen für mich in Frage und beschäftigen mich. Es wäre ein sinnvoller Beitrag der Gesellschaft, der dazu führen könnte, dass Menschen effizienter oder sparsamer mit dieser Ressource in Deutschland und der Welt umgehen. Durch ein bewusstes „Fühlen“ oder „Erleben“ bildet sich ein Moment, der sich im Kopf besser abrufen und ins Gedächtnis holen lässt.

„Die Energiewende jedes Einzelnen ist unser aller Weg in eine bessere Zukunft.“ Torben Gösch (*1976), Fachjournalist der Energiewirtschaft

Mein erster Ansatz dreht sich um das Suchen von erneuerbaren Energien und der Nutzung. Ich habe mir überlegt, welche Energiearten gibt es, die wir täglich nutzen oder nutzen könnten. Solarenergie erschien mir da als eine positive, zukünftige Energiequelle mit einem hohen Energiepotenzial. Wir brauchen die Sonne und ihr Licht zum leben und wir haben sie in der Regel jeden Tag wenn sie scheint. Wir nutzen ihr Energiepotenzial nicht aus, sondern sie geht verschwenderisch an uns vorbei. Ihr genutzter Energiepotenzial von uns Menschen ist so gering, dass es sich gar nicht zu erwähnen lohnt. Dies hab ich mir zum Ansatz genommen, dagegen was zu tun. Der erste Ansatz dreht sich um die Nutzung dieser Energie im Alltag. Wir alle benutzen tagtäglich eklektische Geräte und darunter auch Smartphones und Notebooks. Gerade in unserer heutigen Zeit, sind diese Geräte nicht mehr weg zu denken und wir brauchen sie, um arbeitstechnisch „überlebensfähig“ zu sein. Sie dominieren unseren Alltag. Gerade diese Geräte verschlingen durch ihre häufige Benutzung, eine Menge an eklektischer Energie. Also warum nicht gerade mit den Geräten anfangen, die wir am häufigsten benutzen. So mein Gedanke.

Die Präferenz für Solarenergie in ihren zukunftstauglichen Wandlungsformen ist nicht nur eine Frage der Technik, sondern vor allem eine Frage der Kultur. Dr. Otto Smrekar, Spiekerooger Klimagespräche 2011
Der erste Ansatz. 

Überlegt habe ich mir hierfür, an den Hüllen (Case) für Smartphones und Notebooks, smarte Solarzellen ins Design zu integrieren. Das würde bedeuten, dass man sich diese Hülle einfach wie eine „normale“ Handyhülle an seinem Handy befestigen kann und an seinen Notebook ebenfalls. Die Solarzellen-Flächen befinden sich auf der Rückseite des Gerätes und nutzen entweder „aktiv“ oder „passiv“ das einfallende Licht und wandeln es in elektrische Energie um, die dann in dem internen Akku gespeichert werden würde und auf Abruf bereitsteht zum Verbrauch. Mithilfe einer App, könnte man den Energieaustausch oder die Energiezufuhr kontrollieren und visuell darstellen. Um immer eine „Kontrolle“ darüber zu haben, wann gespeicherte Energie genutzt werden würde. Ich sehe diesen Ansatz immer noch als ein sehr sinnvollen und intelligenten Ansatz. Das Problem, welches ich aber habe, liegt in der Interaktion mit anderen Menschen. Sie ist nicht vorhanden. Es ist ein rein technischer Ansatz der nicht für das CLIC- Projekt ausreichend geeignet wäre.

Der zweite Ansatz.

So fing ich weiter an zu überlegen, welche Möglichkeit man noch mit Solarzellen hätte, die nicht auf einer rein technischen Idee basieren würde. Der Zweite Ansatz dreht sich mehr um das „Einbeziehen“ der Öffentlichkeit und Gesellschaft. Das bedeutet, wir befinden uns immer noch im Ansatz von der Nutzung von Solarzellen in der Zukunft. Der Ansatz ist an die Smartphone Nutzung angelehnt und findet in der Öffentlichkeit statt. Orte, an denen Menschen in der Stadt immer sind und sogenannte „Hotspots“ darstellen. Beispiele wären da unter anderen Bahnhöfe, Einkaufszentren, Ämter, Parks und so weiter… Das sind alles Orte an den gewartet werden kann und teilweise Zeit verbracht wird. Jeder kennt von uns die Situation, dass man nur noch 2 % an Akku angezeigt bekommt auf seinem Smartphone. Gerade das, kann ärgerlich sein im Alltag, wenn man noch wichtige Meetings anstehen oder Telefonate noch geführt werden müssen. Dort sollen sogenannte „Solarsäulen“ entstehen, wo Solarzellen das Licht in elektrische Energie umwandeln und speichern. Diese Säulen stehen den ganzen Tag in der Sonne und speichern die gewonnene Energie. Unterhalb dieser Säule befinden sich diverse Ladestationen für Smartphones, die man nutzen kann und soll. Die Säule überprüft kurz anhand des „einstecken des Smartphone“ in die Ladestation der Säule, ob das Handy ladefähig ist und Strom benötigt wird. Alles was unter einem Ladezustand beim Akku von 10 % fällt würde automatisch geladen werden. Diese Nutzung wäre kostenlos und ein guter Beitrag, um eine alternative Energie zu gewinnen und der Gesellschaft bei Bedarf zur Verfügung zu stellen. Das Gestalten eines Prototyps wäre hier auch kein Problem gewesen. Sowohl die Säule hätte man Design- technisch gestalten können, wie auch das Interface und Software der Solarsäule. Aber auch hier ist es mehr eine technische Innovation, als interaktive Möglichkeit mit anderen Menschen in Kontakt zu treten oder selbst aktiv werden zu müssen. Auch der zweite Ansatz, erwies sich als nicht kompatibel mit dem CLIC- Projekt.

„Die Zukunft kann man am besten voraussagen, wenn man sie selbst gestaltet.“ Alan Kay

Lesen Sie im nächsten Artikel, welche Idee nun umgesetzt wird und wie deren Ansatz lautet. Zusätzlich gibt es ein Einblick in die Probleme, die es zu lösen gilt…

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Text: Tom Pagel  Bildquellen: unsplash.com  Zitate: http://zitate.net
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