1 Mann, 1 Code und all die Million‘

In einer Zeit voller Misstrauen, Egoismus und Geldgier wird das Verlangen der Menschheit nach mehr immer größer und die Beschaffungsmaßnahmen auch immer suspekter:

Geld – ein Wort mit vielen Währungen, unterschiedlichsten Hintergründen und wechselnden Bedeutungen. All diese drei Faktoren sammeln sich auch in unserer neusten Währung, der Kryptowährung oder besser bekannt als Bitcoins. Schon immer stehe ich dieser virtuellen Währung skeptisch gegenüber, aber wer könnte mir das auch verübeln? Sicher ist die Bezeichnung nicht ohne Grund von dem griechischen Wort kryptós abgeleitet, was so viel bedeutet wie verborgen oder geheim. Also eine geheime und lediglich virtuelle Währung, auf die sich die Leute gedankenlos stürzen, um sich finanziell abzusichern. Täglich verfolgen unsere Mitmenschen das unkontrollierte Auf und Ab des Marktwerts, kaufen sich von ihrem realen Geld stetig mehr der Bitcoins, anstatt dieses besser zu sparen und bezahlen mit ihren Coins bereits abertausende Onlinegeschäfte. All das, obwohl niemand weiß was passiert, wenn der große Einsturz kommt, und der wird unweigerlich kommen, da die Menschheit nie komplett verstehen wird wie diese finanzielle Seifenblase zusammengesetzt ist und was dieser Haufen an Programmiercodes alles in Gang gesetzt hat.

Doch warum nehmen die Leute freiwillig all diese Unsicherheiten auf sich, obwohl niemand auf eine hundertprozentige Beständigkeit vertrauen kann?

Genau da haben wir die Antwort bereits in der Frage! Es geht um Vertrauen bzw. Misstrauen – das Misstrauen gegenüber dem Staat und vor allem den Banken! Von allen Seiten hört man dieses Raunen und Gemurmel, wenn es um finanzielle Sicherheit in Verbindung mit einer zentralen, mächtigen Bank geht. Kein Normalbürger versteht das System dahinter. Ob es sich dabei nur um eine simple Transaktion handelt oder um sowohl unerwartete als auch katastrophale Pleitegänge, worunter dann größtenteils die Ottonormalverbraucher leiden müssen. Und hier – genau hier (!) bieten Bitcoins den innovativen Ausgleich zur bisherigen Undurchsichtigkeit. Bitcoins sind nichts anderes als eine gigantische Masse an Daten, die auf eine sogenannte Blockchain-Technologie zurück zu führen sind. Eine Blockchain ist eine (wie es der Name zum Teil schon verrät) virtuelle und dezentrale Datenbank, die ausschließlich sowohl linear als auch chronologisch ergänzt wird. Kurz gesagt: die kettengleiche Datenbank ist rückwirkend nachvollziehbar und eröffnet uns somit eine klare Transparenz.

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Foto © William Bout

„Transparenz schafft Vertrauen.“

Da stellt sich die Frage, ob eine Blockchain begründete Transparenz auch in anderen Lebensbereichen angewandt werden kann, um das Miteinander wieder zu stärken, abseits von Geldgier und Eigennutz …
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