Wir haben zuviel, aber keiner genug.

Sich mit wenigem begnügen ist schwer, sich mit vielem begnügen unmöglich.“ – Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916), mährisch-österreichische Schriftstellerin

Hier kommt das StichwortSimplicity“ zum Einsatz! Um vieles in eine Funktion stecken zu können ist es wichtig so einfach und klar wie möglich zu bleiben. Funktionen und Designelemente, die keinen Nutzen haben und nur gut aussehen oder da sind, weil sie „überall sonst“ vorhanden sind, werden weg gelassen. Keine komplizierten Buttons oder Einstellungen und kein unnötiger Schnickschnack.

Wir haben bis dato noch keinen Namen gefunden, aber uns dazu entschlossen etwas zu entwickeln, dass sich auf eine „Portemonnaie-Funktion“ beschränkt. Diese Funktion soll dazu dienen, alles was sich in einem Geldbeutel befindet zu kombinieren und in einen einfachen und nützlichen Gegenstand zu komprimieren. Sie soll zunächst sowohl Bankkarte als auch Gesundheitskarte und Personalausweis bzw. Reiseausweis beinhalten. Natürlich befindet sich im Geldbeutel viel mehr als das, aber für den ersten Prototypen sollte man so gezielt wie möglich vorgehen und diese drei Karten erschienen uns am Wichtigsten. Bonuskarten und der ganze andere Kleinkram werden kaum alltäglich genutzt und sind auch nicht essentiell. Und um Simplicity gerecht zu werden, soll es auch am Anfang erst einmal übersichtlich bleiben.
Auch haben wir uns dazu entschieden die Funktionen der Uhr und der App vertikal auszuarbeiten. Das heißt, wir haben wenige Funktionen die wir bearbeiten wollen, diese gehen aber in die Tiefe und werden dort verfeinert.

The simplest way to achieve simplicity is through thoughtful reduction.
– John Maeda

Design oder nicht sein…

Doch wie bringen wir unsere „Portemonnaie-Funktion“ an unseren Körper an? Es muss etwas sein, dass man abnehmen kann, das nicht stört und vor allem „schön“ ist. Wir haben uns etwas von den vorher erwähnten Hörgeräten etwas inspirieren lassen und sind zum Thema Schmuck übergegangen. Ein Ohrring wäre wohl wenig sinnvoll, wenn man etwas an der Kasse bezahlen möchte oder einen Termin beim Arzt hat. Auch eine Kette scheint wenig geeignet, oder eine Art Keycard, wie man sie aus dem Büro kennt, sieht weder schick aus noch ist sie angenehm zu tragen. Da wir viel mit unseren Händen machen (u. A. auch das Bezahlen und Übergeben von gewissen Chip Karten) haben wir uns -nein, nicht für einen Ring- aber für ein einfaches Armband entschieden. Wir alle haben wohl schon einmal diese Trainingsarmbänder gesehen, die ihren Trägern verspricht sie fit zu halten und ihnen ihren Puls und die gelaufenen Schritte anzeigt. Diese Armbänder schauen recht schick aus und ein Armband stört auch nicht (sehr). Es ist angenehm zu tragen und man kann es in allen erdenklichen Farben und Formen kaufen. Perfekt also für unseren Prototypen.

jawbone
Schicke Fitnessbänder von Jawbone

 

Aber es ist ein bisschen Schade, dass wir ein Armband tragen, das so viel kann aber eben nur wie ein gewöhnliches Stück Plastik aussieht. Wie wäre es mit einem „Back to school“ Remake und wir gucken mal, was man vor den schicken Trainingsbändern am Handgelenk getragen hat: Eine Uhr. Wegen unserer

digitale led armbanduhr lodestone
Eine moderne LED Uhr von Lodestone

Smartphones ist eine Uhr nicht mehr unbedingt notwendig um nach der Zeit zu sehen, aber es ist doch angenehmer, nur mal kurz seinen Arm zu heben, als das kleine viereckige Teil aus der (viel zu engen und zu kleinen) Hosentasche zu kriegen. Außerdem setzt sie für viele immer noch ein Fashion Statement und dem wollen wir gerecht werden.
Also haben wir diese zwei Gegenstände zu einem fusioniert und es kam raus: Die Portemonnaie-all-in-one-no-fitness-watch (an dem Titel müssen wir noch
arbeiten).

 

Man muss nicht die Welt neu erfinden, man kann auch Dinge, die es schon gibt nutzen und sie etwas besser machen.

 

 

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