Urban Health – eine doch komplizierte Beziehung

Urbane Gesundheit. Stadt und Gesundheit. Städtische Lebensweise gepaart mit nachhaltiger Lebensqualität. Ein wichtiges Thema, welches heutzutage viel Diskussion und Konflikte auslöst. Warum? – Weil es unsere Zukunft bestimmt.

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Um das Leben, die Wirtschaft, Kultur usw. zu ermöglichen, bauen wir Menschen die Stadt. Die Stadt, die die Natur, welche unsere Lebensquelle ist, zerstört. Wir werden  durch Industrie erzeugte und vor allem umweltverschmutzende Stoffe anfälliger für Krankheiten. Das was uns grundsätzlich am Leben hält, ist die Natur von der wir uns  „ernähren“ und sind Pflanzen, die uns regelmäßig Sauerstoff bringen.
Es ist unsere Aufgabe diese zu erhalten, um uns somit mehr Chancen zu geben, zu leben und vor allem gesünder zu leben. Ein schöner Garten und ein paar mehrere Parks wird uns allen aber auch nicht viel helfen. Als hätten wir nicht schon Platzmangel innerhalb der Stadt, bauen wir provisorisch einen „Park“ für unser Gewissen. Die Zukunft arbeitet glücklicherweise an Lösungen für die Erhaltung der wirklichen Natur, verspricht aber kein Ende der Verstädterung. Was können wir also tun?

Am besten fängt man da an, wo man ein wenig aufgehört hat zu investieren. Und zwar beim Ursprung des Lebens: bei der Natur.

„Alles, was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand.“ – Charles Darwin

Das heißt, um uns selbst zu helfen, müssen wir erstmal unserem Lebensraum pflegen und so gestalten, dass das Leben auf der Erde auch für die nächsten Jahrhunderte erhalten bleibt. Leichter gesagt, als getan. Denn wir Menschen haben den Drang nach Innovation, Technik, usw.. Wir können nicht aufhören, uns weiter zu entwickeln. Entwicklung bedeutet nämlich leider auch das Entwickeln in eine egoistische Lebensweise, die wir Menschen eben in uns haben. Wir wollen mehr und besser. Wir wollen modernere Städte, größere Vergnügungsparks, schnellere Autos, bessere Kleidung, mehr Macht und mehr Platz. Für uns. Klingt doch alles sehr schön. Jedenfalls nur noch vielleicht für die nächsten 2 Generationen?

Bei all dem Luxus, den wir uns durch die Natur gönnen, nehmen wir die Konsequenzen nicht wirklich wahr. Vieles bekommen wir eben auch nicht mit. Wie der Regenwald immer mehr verschwindet, wie Gletscher schneller fließen, wie mit Nutztieren umgegangen wird, wie allgemein  Menschen in manchen Ländern behandelt werden. Alles Einfluss der Industrialisierung, Überbevölkerung und Urbanisierung, die der Mensch selbst geschaffen hat. Die Stadt bietet uns so viel, aber nimmt uns doch wiederum auch so viel.

Stadt Land
Stadt und Land

Es werden Konsequenzen kommen, die uns bald bald bald überrumpeln werden. Da können uns die modernsten Krankenhäuser und ausgezeichnetsten Ärzte auch nicht mehr retten. Können wir aber wenigstens ein bisschen etwas dagegen tun?

„Vor allem aber müssen wir die Liebe und die Empathie für die Natur erneuern, die wir verloren haben, als wir unseren Flirt mit dem Stadtleben begannen.“ – James Lovelock

Durch die Affäre mit der Stadt haben wir die Beziehung mit der Natur vernachlässigt. Am Ende wissen wir aber, dass wir ohne unsere erste Liebe nicht klarkommen werden, weil sonst hätten wir uns ja schon längst getrennt. Können wir nicht und sollten wir nicht.

 

Wie wäre es, wenn wir der alten Liebe noch eine Chance geben, mehr Aufmerksamkeit schenken und sie zurückholen?

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Titelbild: pexels.com
Stadt und Land: pexels.com

 

– thientranglethuy

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