Die Pflanze, der beste Freund des Menschen.

Aber wir können, wie egoistisch wir eben sind, versuchen uns durch die Vorteile der Technik in eine umweltbewusstere Welt zu mogeln. Da wir sowieso in einer Welt leben, die nie aufhören wird zu werkeln, müssen wir uns wohl anpassen und uns mit weiter entwickeln. Vielleicht sollte doch jeder erstmal bei sich selbst anfangen und sich fragen: „Was kann ich für mich tun?“
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Nachdem wir unser Konzept mit den Pflanzen-Installationen vorgestellt haben, bekamen wir Feedback, welches uns einen Schritt weiterbrachte. Wir mussten weiter denken als nur an ein Unternehmen. Es fehlte Interaktion zwischen Produkt und Nutzer. Das hieß, wir sollten mehr Aktion in das Produkt einbringen. Wie kann das Produkt mit dem Verbraucher interagieren?


STANDPUNKT

Im Moment haben wir die Pflanzen und den Menschen. Im Mittelpunkt stand die sinnvolle Nutzung von freiem Platz mithilfe von wirksamen Pflanzen. In jedem Fall müssen Pflanzen und Mensch zusammen arbeiten. So war das auch schon immer. Nur manchmal fragt man sich: „Mache ich nicht irgendetwas falsch?“

Damit haben wir wohl ein altes bekanntes Problem entdeckt. Und zwar das Unwissen über die Natur. Natürlich gibt es Botaniker, Gärtner oder Menschen mit grünen Daumen. Aber die Mehrheit ist es eben nicht und weiß nicht, wie man eine Pflanze richtig pflegt. Das führt verstärkt dazu, dass man sich scheut eine Pflanze zu kaufen, weil man denkt, dass man sich sowieso nicht richtig kümmern kann. Dabei ist es so wichtig, Pflanzen im Haushalt oder allein im Raum zu haben. Am Geld sollte es nicht liegen, denn Pflanzen kosten nicht viel Geld und wenn, dann kann man sich auch beschenken lassen. Pflanzen kosten Fleiß, Willen und Geduld. Aber das alles haben wir ja schon erwähnt.


EIN NEUER ANSATZ

Manchmal wünscht man sich, man könnte in den Anderen hineinschauen und dann gleich wissen, was er denkt oder braucht. Das geht jedem Haustierhalter bestimmt auch so. Man möchte wissen, was dem Hund fehlt oder was es einem sagen möchte. Zum Glück können Hunde Zeichen geben und wir wissen sofort, wenn er beispielsweise jault, dass es ihm nicht gut geht. Übertragen auf unsere Pflanzen, sieht das ganz anders aus. Wir können nur an der Farbe des Blattes erahnen, wie es ihr geht oder was sie braucht.
Für einen normalen Menschen, einem Menschen der fast jeden Tag im Büro sitzt und arbeitet, nicht sonderlich hilfreich oder von Bedeutung. Ein alltägliches Problem folgt: Mensch gießt und gießt und Mensch wundert sich, dass die Pflanze nach einer Nacht eingeht. Ja, die Pflanze ist wortwörtlich ertrunken. Und ja, das gibt es. Täglich.
Dieses Problem wäre kein Problem, wenn die Pflanze uns mitteilen könnte, wie es ihr geht oder was sie braucht. Wir verstärken also sozusagen die Beziehung zwischen Mensch und Natur um einen Schritt weiter. Wir bauen eine Kommunikationsebene  zwischen Mensch und Pflanzen. Sowas wie eine Patenschaft.

„Der beste Arzt ist die Natur, denn sie heilt nicht nur viele Leiden, sondern spricht auch nie schlecht von einem Kollegen.“ – Ernst Ferdinand Sauerbruch


VERSION 2
Über eine Patenschaft zwischen Pflanze und Mensch haben wir schon lange vorher  unsere Gedanken gemacht. Diese „Funktion“ war ebenso auf unserer Webseite schon untergebracht, nur nicht wirklich ausgebaut.
Wir entschieden uns also letztendlich den Weg mit einem neuen Konzept und einem vertieftem Schwerpunkt auf die „Pflanzen-Patenschaft“. Das Prinzip funktioniert also so, dass wir der Pflanze das geben, was sie braucht und sie uns im Gegenzug das, was wir brauchen.
Um mit der Pflanze zu kommunizieren, brauchten wir erstmal einen Vermittler, der uns die Sprache der Pflanzen in unsere Sprache übersetzt. Wir konzipierten und skizzierten eine Art Stab, der in die jeweilige Pflanze gesteckt werden kann und daraufhin die Daten der Pflanze aufnimmt und an uns Menschen sendet.

In welcher Form? Eine App war für uns sinnvoll, denn heutzutage kommunizieren wir fast alles durch das Smartphone, ohne das wir nicht mehr „leben“ können. Außerdem können wir in dieser Form unser Vorhaben am besten überbringen. Es ist ein Ansatz an Smart Home Systeme. Waschmaschinen, Lampen, Kühlschrank und Staubsauger kontrollieren, warum nicht auch unsere schönen Pflanzen? Zusätzlich kann man jeder Pflanze in der App einen Namen geben, um sie zu personalisieren, auseinander zuhalten  und einen stärkeren Bezug zu ihr zu schaffen.

Der Vermittler der Daten soll wie gesagt eine Art Stab sein, der modern, schlicht gestaltet und ca. 7 cm lang ist. Denn auffällig soll dieser Stab im Topf nicht sein. Unauffällig modern.
Auf die Daten, wie Wassergehalt, Lichtverhältnis, Bodennährstoffe und Luftfeuchtigkeit haben wir uns speziell fokussiert, da das die wichtigsten Werte sind, bei denen wir auch Einfluss nehmen können.
Wir werden also zum Beispiel, wenn die jeweilige Pflanze Wassermangel hat, eine Benachrichtigung auf unser Handy bekommen und können daraufhin sofort reagieren, bevor die Pflanze stirbt.

 

Somit ist das Verständnisproblem zwischen Mensch und Pflanze gelöst oder?
Ist das nun interaktiv genug? – Nein, noch nicht ganz.

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Titelbild: pexels.com
eigene Skizzen

thientranglethuy

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