Climb the world – kann Leben retten!

Wichtiger als Vernetzung und Wettbewerb ist die Sicherheit. Genau dieser Aspekt ließ uns genauer über diese Idee nachdenken. Ein System, in welchem „live Warnungen“ eingegeben werden können, und diese an die entsprechenden Personen oder Vereine weitergeleitet und anschließend beseitigt werden können. Klingt in der Theorie sehr einfach in der Praxis wäre dies jedoch ein ectrem langer und aufwendiger Entwicklungsprozess über mehrere Jahre. Jedes Klettergebiet auf der Welt zu erfassen erscheint unmöglich – ist es aber nicht wenn nur jeder „seinen Teil“ dazu beiträgt. Was definitiv unmöglich ist, all diese Daten in einer einzigen App zu bündeln. Hier kommt die Blockchain Technologie zum Tragen. Millionen von Rechnern, verteilt auf der ganzen Welt, speichern die entsprechenden Daten der lokalen Gebiete wobei aber jeder Teilnehmer auf diese Daten zugreifen kann.

Um den Umfang und die Funktionsweise von „Climb the world“ zu veranschaulichen, haben wir uns für einen geografisch abgeschlossenes Gebiet konzentriert. Mallorca – ein sehr interessantes und schönes Klettergebiet in sehr angenehmer Natur. Um Zugang zu den Daten zu bekommen, muss eine Software auf ein Smartphone oder Tablett geladen werden. Wir gehen davon aus, das alle Gebiete auf Mallorca entsprechend erfasst sind. Um einen Urlaub besser planen zu können, gibt es die Möglichkeit, Gebiete und Routen schon in Vorfeld zu suchen und genauer zu betrachten. Die Suchfunktion bietet die Möglichkeit nach Schwierigkeitsgrad, Höhe, benötigtes Equipment, den besten Bewertungen oder dem Namen zu suchen. Gut – was ist nun der Vorteil gegenüber einem klassischen Kletterführer? Die Aktualität und somit die eigene Sicherheit. Die entsprechenden Kletterführer sind oft mehrere Jahre alt und somit nicht aktuell. Mit „Climb the world“ kann man schon im Vorfeld des Ausfluges nach Sperrungen von Gebieten oder Beschädigungen an Routen schauen und es nicht erst vor Ort feststellen, wenn es zu spät ist.

Auf Mallorca gelandet, das GPS aktiviert werden alle Klettergebiete in eurer Umgebung angezeigt. Zusätzlich könnt ihr auch mit eurer Kamera die Umgebung scannen um die Gebiete zu finden. Diese sind bei Google Maps eingetragen und somit per Navigation erreichbar. Vor Ort kann dann der detaillierte Weg zum Gebiet abgefragt werden. Über die Handykamera kann man sich dann die Routen an der „Wand“ anzeigen lassen. Mit einem Touch auf das Informationsfeld einer Route gelangt man zu den „route facts“. Informationen zum Schwierigkeitsgrad, der max. Höhe, benötigte Fertigkeiten, die Anzahl der Bohrhaken, nötiges Zusatzequipment sowie den „Erstbegeher“ der Route sind zu finden. Über diesen Screen gelangt man dann zum gesamten Sektor und zu den übrigen Routen. Hier gibt es die Möglichkeit, die absolvierte Route zu bewerten und in einem Nutzerprofil als „erledigt“ zu markieren. Das Profil muss extra angelegt werden. Über das Profil kann mit Freunden und Bekannten kommuniziert werden. Eigene Fähigkeiten und Erfahrungen können ausgetauscht werden.

Foto: Samantha Sophia, Unsplash

Unfälle vermeiden

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es zu Unfällen und „bösen Überraschungen“ beim klettern kommen kann. Man wandert Stunden zu einem bestimmten Gebiet um dann festzustellen, dass es aus den verschiedensten Gründen gesperrt ist. Wäre schön gewesen, diese Information schon eher gehabt zu haben! Genau dieser „Umstand“ kann nun in der Rubrik „Warnings“ eingetragen werden. Viel wichtiger sind Probleme oder Beschädigungen an Routen, diese können ebenfalls per Foto, Text- oder Spracheingabe eingetragen werden. Was passiert nun mit diesem Eintrag – zum einen ist er für jeden sichtbar und zum anderen wird diese Meldung an die Person geleitet, welche diese Route oder das Gebiet verwaltet und kann entsprechend reagieren.

Foto: Kersten Lochow
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