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Aus Papier hergestellte Modele, Handgezeichnete Skizzen oder doch digital steuerbares Interface – Die Möglichkeiten beim Prototyping sind grenzenlos. Da ist es natürlich berechtigt sich zu Fragen: Wie soll ich da am besten Vorgehen? Welche Methoden des UI Prototyping empfiehlt es sich wann und wofür anzuwenden? Low-, Medium- oder doch High fidelity?

 

 


the struggle is real

Die Wahl hängt meiner Meinung nach von dem Stadium ab, an dem ihr euch im Projekt befindet. Zum generieren bzw. ausarbeiten einer bestimmten Idee eignet sich das Low fidelity Prototyping. Entwürfe sind leicht zu erstellen und schnell zu verändern. Jedoch lassen sich aufgrund der einfachen Darstellung kaum Feedback über Design und UX gewinnen. Geht es stattdessen um das Designen der User Interface oder die ersten Interaktionen zu visualisieren kommt Medium fidelity Prototyping zum Einsatz. Anhand dessen lassen sich schnell Fehler erkennen und eliminieren. High fidelity wird dann nur angewendet, um dem Prototyp den finalen Schliff zu geben. Dann, wenn eine möglichst nahe Darstellung zu dem Endprodukt verlangt wird. Dies sind dennoch nur Orientierungshilfe. Schlussendlich sind auch noch anderen Faktoren wie Zeit oder Kundenerwartung bei der Umsetzung eines Prototyps zu berücksichtigen.

 

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Prototypen im Design-Prozess

Prototypen dienen als Schnittstelle zwischen den Designern, Entwicklern und Kunden. Ein Prozess, um alle Projektbeteiligten mit in die Entwicklung einzubeziehen. Der visuelle Aspekt beim Prototyping hält den Interpretationsspielraum klein. Dementsprechend ist der Bedarf auf Klärung und Nachbesserung wesentlich geringer als beispielsweise bei Projekten, dessen Kommunikation über Konzeptpapieren erfolgt. Der fertige Prototyp kann außerdem im Anschluss von Entwicklern als Vorlage genutzt werden, wodurch eine schnelle Umsetzung des tatsächlichen Produkts möglich ist.

Ein Prototyp ersetzt dennoch kein richtiges Produkt, sondern dient lediglich dazu sich einen ersten Eindruck über das Design zu verschaffen und muss daher nicht 100 %ig perfekt sein. Eine Simulation, der die ersten Feedbacks über das Nutzerverhalten liefert, über Schwachstellen und Potenziale. Die Methoden des Prototypings sorgen für eine effizientere Teamzusammenarbeit, wodurch viel Zeit und Kosten erspart bleiben. Daher ist es in der heutigen Zeit Standard geworden bei der Ausarbeitung von Projekten besonders bei der Entwicklung digitaler Produkten. Inzwischen hat sich ein großer Zweig um den Bereich UI/UX Design gebildet. Es kommen stets immer mehr Programme auf den Markt, deren Fokus in die Erstellung von Prototypen liegen.

 

Eines dieser Tools werde ich euch in den kommenden Beitrag präsentieren!

 

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AUTOR_ahnduk             Photo_unsplash.com

 

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