Was uns bewegt

Vincent van Gogh hat es geschafft mich für Dr. Who zu begeistern. Vorher konnte ich nichts mit der Serie anfangen. Doch das Auftreten, die Besetzung und die Geschichte, welche die Serie in einer Folge um diesen Künstler erzählt, hat mich emotional so ruiniert, dass ich neugierig wurde und sowohl über Künstler, als auch Serie mehr beschäftigt habe.  Die Folge heißt direkt »Vincent and the Doctor«. Doch halt. Ich weiß, ich weiß es sind jetzt bereits ein paar Fragen entstanden. Wahrscheinlich lautend die ungefähr so: Was hat Vincent van Gogh mit meinem Thema zu tun? Was ist so besonders an Vincent? Und vielleicht (was ich jedoch nicht glaube) wer ist Vincent van Gogh eigentlich? Ich will sie euch alle beantworten. Das Einfachste zuerst: Vincent van Gogh war ein niederländischer Künstler, der 1853-1890 lebte. Heute gilt er als eine der bedeutensten Maler und Zeichner der Moderne. Doch zu Lebzeiten verkaufte er kaum seine Werke, wechselte Berufe, Wohnorte und fand nur schwer Freunde. Er war streitlustig, temperamentvoll und jähzornig. Seine Bilder und Zusammensetzung der Farben waren abseits der Norm. 1890 beendete er sein Leben. In besagter Dr. Who-Folge wird es auch so vorrausgesetzt. Dr. Who lässt sich ganz kurz und grob zusammenfassen als Sci-Fi-Serie, in der das Konzept von Multiversen, Zeitreisen und Sidekicks komplett auf den Kopf gestellt und vielseitig neu gedacht wird. Der Doctor selbst ist der Letzte einer außerirdischen Spezies genannnt »Timelords«, diese verfügen über die notwendige Technik, um eben durch Zeit und Raum zu reisen. In besagter Folge reisen nun er und seine Begleiterin nun nach Auvers 1889, wo Vincent lebt und schafft. Ich möchte gar nicht zu weit auf die ganzen Details eingehen. Was mir nun wirklich wichtig ist, ist der Ausschnitt, den ich hier als Video angefügt habe:

Zu sehen ist, wie der Doctor Vincent in seiner Tardis mit ins Vincent-van-Gogh-Museum mitgenommen hat. Er bittet Vincent kurz zu warten und fragt den Museumsleiter, was dieser von Vincent can Gogh hält. Es folgen bewundernde Worte und ein klares Statement, hier frei übersetzt: »Er hat seinen Schmerz, das Leiden seines Lebens, in außergewöhnliche Schönheit verwandelt.« Vincent selbst kann seinen Ohren nicht glauben und bricht vor Glück in Tränen aus. Er dankt dem Mann und an dieser Stelle passiert mir immer das gleiche, ich weine bitterlich mit. Ich kann mich nicht halten, weil ich in diesem Moment den Schmerz nachempfinde, soweit es möglich ist. Nach dem Video begann ich mehr über die Person Vincent van Gogh zu lesen, habe Biografien, Bildinterpretationen und Briefe verschlungen. Diese Geschichte wurde für mich Teil meiner selbst und ich fühle mich stets inspiriert, kraftvoll und auch ermahnt. Auch habe ich angefangen mich mehr  mit mir selbst auseinander zu setzen und alles bewusster wahrzunehmen. Auch habe ich begonnen vieles aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Wer die Szene selbst erleben möchte, hier der Link zum Kurzvideo:

Dr. Who: Vincent and the Doctor


 

Lange Einleitung, #sorrynotsorry. Das Schreiben macht mir Spaß und ich weiß, dass ich manchmal ein paar mehr Sätze brauche, um auf den Punkt zu kommen. Nichtsdestotrotz sind es meistens dann die Geschichten, von denen ich denke, dass es wichtig ist hier so viel wie nötig und möglich Informationen mitteilen muss, damit ich verstanden werde. Damit mein Anliegen nicht missverstanden werden kann. Nicht die beste Eigenschaft, aber ich mag das so.

Ich bin davon überzeugt davon, dass es leichter fällt Kontakte zu knüpfen, wenn man bereit ist einen Teil der Dinge, denen man mit Leidenschaft nachgeht, anderen Preis zu geben. Dann fällt es leichter sich auszudrücken oder auch einfach verstanden zu werden. Ich persönlich habe das die letzten Jahre für mich gelernt. Es ist etwas, dass ich vorraussetze. Eine Offenheit, die ich mir bewahren möchte, auch wenn es mir manchmal nicht im gleichen Maße zurück geschenkt wird. Das gehört zum Leben dazu. Es funktioniert nicht gänzlich ohne den Nervenkitzel. Nicht ohne Schmerz. Das macht einen Charakter aus: sowohl die besten, als auch die schlimmsten  Momente im Leben zu verarbeiten, sich anzunehmen und das Besondere darin zu sehen. Stolz ist dabei ein wichtiges Stichwort. Selbstliebe gehört dazu. Aber das sind andere Schritte, zu denen man selbst nochmal ne eigene Blogserie starten könnte.

Im ersten Teil meines Text habe ich Euch nun erstmal einen EInblick gezeigt. Hab euch offen etwas erzählt, was ich ohne Übertreibung im Ganzen noch nie erzählt habe. Klar Dr Who ist kein Geheimnis auch nicht, dass ich bei der Folge geweint habe. Aber wie sehr mich Vincent van Gogh geprägt hat und berührt. Das hab ich vorher noch nicht raus gelassen. Und so funktionieren Beziehungen aller Art. Es is der Austausch, es ist das Vertrauen. Und hier ist der wichtige Aspekt: diejenigen anzusprechen, die sich selbst nicht genug vertrauen, die sich allgemein nicht trauen. Die Angst haben etwas von sich Preis zu geben. Angst haben, dass es bestraft wird. Angst, dass es sich nicht lohnt. Man kann hier anführen, dass man mit diesem Gedankengut eben nicht aus diesem Teufelskreis ausbrechen kann. Klar. Es ist auch ein Prozess, den jeder einzelne für sich selbst erfahren und erlebbar machen muss. Selbsterkentniss kann man nicht schenken. Aber man kann helfen.

Der erste Web-Prototyp 

Im ersten Teil meines Text habe ich Euch nun erstmal einen EInblick gezeigt. Hab euch offen etwas erzählt, was ich ohne Übertreibung im Ganzen noch nie erzählt habe. Klar Dr Who ist kein Geheimnis auch nicht, dass ich bei der Folge geweint habe. Aber wie sehr mich Vincent van Gogh geprägt hat und berührt. Das hab ich vorher noch nicht raus gelassen. Und so funktionieren Beziehungen aller Art. Es is der Austausch, es ist das Vertrauen. Und hier ist der wichtige Aspekt: diejenigen anzusprechen, die sich selbst nicht genug vertrauen, die sich allgemein nicht trauen. Die Angst haben etwas von sich Preis zu geben. Angst haben, dass es bestraft wird. Angst, dass es sich nicht lohnt. Man kann hier anführen, dass man mit diesem Gedankengut eben nicht aus diesem Teufelskreis ausbrechen kann. Klar. Es ist auch ein Prozess, den jeder einzelne für sich selbst erfahren und erlebbar machen muss. Selbsterkentniss kann man nicht schenken. Aber man kann helfen. Doch wie ist hier die Frage, also haben wir im ersten Schritt bei der Arbeit an einem Prototypen überlegt, welche Grundlegenden Funktionen unserer Meinung nach auf jeden Fall dabei sein müssen. Das Wichtigste erschien uns auf jeden Fall ein eigenes Profil, auf dem man auch eigene Privatsphäre-Einstellungen feststellen kann. Da Nachrichten nicht gezielt an einen bestimmten User gehen können, muss man einen anderen Algorithmus schaffen, wie sich User verbinden können. Die Idee, um die große Qual des Gesprächsanfangs zu überbrücken, lief auf eine Kategorisierung von Themen hinaus. Ist ja awkward im echten Leben Themenkärtchen daliegen zu haben. Aber awkward ist unser Motto, also sehr gut! Im Webspace kann dich da auch keiner dumm angucken, wenns mal etwas länger dauert mit dem Antworten. Wie die ganze Website aber konktret aussehen soll…das wissen wir aber an dieser Stelle selbst noch nicht. Ich habe den ersten Prototypen…nagut, es ist der zweite, die erste Version war zu husch husch gemacht und daher wollte ich es noch einmal besser machen.  Der Zeitraum lag aber kurz hintereinander, sodass es noch als erster Entwurf durchgehen möge.

 

Erstes Feedback

Zu unserer weiteren Arbeit gehörte es, dass wir unsere Ideen im Seminar vor unsereren Kommilitonen vorstellen. Unser Feedback viel auf jeden Fall sehr gut aus. Besonders interessiert und positiv war die Gruppe an dem Prinzip des Awkward-Treffen. Kritik gab es and der Website. Es wurde eingeworfen, dass es als Gesamtprodukt zu viel sein könnte bzw. dass es schon Online-Plattformen gibt, welche für einen gemeinsamen Austausch sorgen wollen. Ja, kann man die App allein laufen lassen und sich die Leute einfach spontan zu Hause oder in Bar oder Café treffen lassen?

»Facebook hilft, mit Leuten in Kontakt zu bleiben, die wir auch im echten Leben kennen. Mehr nicht. Wer glaubt, dass jeder Facebook-Kontakt ein Freund ist, der weiß nicht, was Freundschaft bedeutet.« Mark Zuckerberg

Sorry, nein. Die Freiheit nehme ich mir in diesem Projekt. Die Awkward-Treffen allein, erfüllen das Ziel nicht. Verfehlen das angestrebte Ziel. Denn Ziel sind immernoch Introvertierte und Schüchterne. Menschen, die sich nicht mehr raustrauen, die Angst davor haben neue Kontakte zu knüpfen. Unser Projekt soll dabei helfen eine neuen Comfortzone zu schaffen, in der man im eigenen Tempo bestimmen kann, wie viel Kontakt man zu anderen REALEN Menschen aufbauen möchte. Folglich müssen wir der Website im nächsten Schritt mehr Relevanz geben. Es muss Spaß machen auf der Website zu sein, genug, um sich im nächsten Schritt auch an analogen Treffen zu beteiligen.  Ich denke, dass ich mich auf jeden Fall mehr bemühen muss, damit die Idee besser ankommt bzw. muss die Notwendigkeit der Website noch einmal deutlich herausarbeiten.

Zum nächsten Mal 

Wir haben uns entschieden die Gruppenarbeit zu teilen, weil es die Erarbeitung des Umfangs einfacher macht. Da die Website noch nicht so gut ankam, werde ich mich daran machen das Konzept nochmal zu überdenken und weiter auszubauen. Auch müssen wir uns gemeinsam klar werden, wie die Funktionen zwischen App und Website miteinander kooperieren. Was ich nebenbei auch weiterführen möchte ist, dass ich Euch an meinen Erlebnissen und Erfahrungen etc. weiter teilhaben lasse. So baut man schließlich Beziehungen auf 😉

 

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s