…Und alles nochmal von vorn

So wie das manchmal bei halbwegs kreativen Prozessen ist, kommt irgendwann der Zeitpunkt, an dem alles umgeschmissen wird – bei unserem Projekt kam er letzte Woche (genau richtig zur stressigsten Zeit des gesamten Semesters).

Da wir unsere App-Idee nun doch auf einen Aspekt fokussieren sollten, entschlossen wir uns, uns von den Garten-Arrangements vollkommen zu lösen und die symbiotische Beziehung zwischen Mensch und Pflanze stärker in den Vordergrund zu stellen. Dies verlangte jedoch ein vollkommen neues Konzept und auch ein anderes Design, da es nun verstärkt um Empathie geht. Dazu harmonieren eher rundere Formen und eher nicht unser geradliniger Stil der letzten Gestaltungsversuche.

Und weiter?

Die Grundidee ist es jetzt, dem User noch detailliertere Informationen zu dem Befinden der Pflanze zu liefern, damit er sich noch optimaler um sie kümmern kann. Allein anhand eines Fotos kann dies leider nicht immer korrekt funktionieren.

Wie soll es denn dann gehen? – Oft werden aufgrund der äußeren Merkmale des Gewächses falsche Schlüsse gezogen, aber wie man so schön sagt: Da steckt man eben nicht drin!

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Unser Kommunikations – Gadget soll dahingehend Abhilfe schaffen. Der kleine Käfer, den wir, wie unsere App, „Sara“ (von „Scarabäus“ – lateinisch: Käfer) nennen wollen, wird in die zu pflegende Pflanze gesetzt. Er kann sich dort frei bewegen und sammelt gleichzeitig, mit Hilfe von Sensoren, Daten zu Lichtverhältnissen, Nährstoffsättigung, Feuchtigkeit und Luftqualität. Diese schickt er dann an die Handy-Anwendung, damit der Benutzer sieht, wie es um seinen Mitbewohner steht und was er seinem grünen Freund Gutes tun kann. Durch Blinken in verschiedenen Farben, je nach aktuellem Bedürfnis des Gewächses (z.B.: Blau für Wassermangel, Gelb für zu wenig Licht und braun für fehlende Nährstoffe in der Erde), kann der User direktes visuelles Feedback erhalten, wenn er sich in Sichtweite befindet. Zusätzlich bekommt er auch unterwegs Benachrichtigungen auf sein Handy, falls es der Pflanze nicht gut gehen sollte. Ein Pflegetipp wird in diesem Fall natürlich gleich mit gegeben.

Und sonst so?

Auch einen allgemeiner Überblick über alle vom Käfer gemessenen Werte ist stets für den Benutzer in der App sichtbar. Zudem können alle Einstellungen in der Anwendung (etwa Töne und Benachrichtigungen) individuell angepasst werden.

Und noch etwas: Sind die „Scaras“ einmal müde von ihrem Einsatz, können sie sich auf dem mitgelieferten „Charging – Blatt“ von selbst kabellos laden – Praktisch, oder?

Quelle Beitragsbild: https://visualhunt.com/f2/photo/429692345/c493b114ea/

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