ZEIT, DAS ZU ÄNDERN!

Dieser Blogeintrag folgt einer Zeit, in der einige Gedanken gemacht, viele neue Ideen entwickelt und einige Ansätze wieder verworfen wurden. Aber der Kern bleibt der selbe. Wir wollen eine App, die uns alles (wenn man denn will….dazu gleich mehr) über die Produkte in den Supermarktregalen verrät. Der Stand der Dinge: der Ansatz mit dem Character-Design wurde verworfen. Das würde wahrscheinlich den Rahmen der LV sprengen und so konzentrieren wir uns voll und ganz auf die Funktionsweise unseres Projekts bzw. des Prototypen.

 

USABILITY

Wie schon im letzten Blogeintrag angesprochen, wollten wir eine Lösung entwickeln, um den Handlungsfluss während eines Einkaufs nicht zu unterbrechen. Und nunja…back to the Einkaufswagen würde ich sagen. Irgendwie naheliegend. Aber was ist das besonders gute daran?

Die Idee ist es, eine Dockingstation an einen Einkaufswagen anzubringen. So hat man die Möglichkeit, die App sowohl »losgelöst« zu verwenden, oder ganz praktisch, während das Handy mit dem Einkaufswagen verbunden ist. Man hat dann die Hände für seine Einkäufe frei und kann das Produkt direkt zum Scannen vor das Smartphone halten und dann in den Wagen purzeln lassen. Das Smartphone soll über die Dockingstation am Wagen mit Energie versorgt werden. Das bedeutet, dass man alles scannen kann, wonach einem der Sinn steht, ohne dass der Handy-Akku laut aufweint und sich wenig später verabschiedet. Der Scan soll nach wie vor über die Handykamera funktionieren. An dieser Stelle kam die Überlegung auf, auch den Einkaufswagen selbst mit einem Scan-System auszustatten, um das Scannen noch schneller und nutzerfreundlicher zu gestalten. Das wäre in Hinsicht auf die Umsetzung allerdings schon ein wenig komplexer.

 

DIE APP

Deswegen vorerst zurück zu der Funktionsweise der App an sich. Das Prinzip soll es ein, dass man erst einen groben Einblick bekommt, ob das gescannte Produkt eher ein vertretbares oder ein »schlechtes« Produkt ist. Dabei soll das Ampel-Prinzip helfen. Hierzu folgen gleich noch ein paar mehr Sätze. Nun hat man die Möglichkeit durch Clicking immer mehr ins Detail zu gehen und Informationen zu bekommen, aus welchen Gründen das Produkt diese oder jene Bewertung erhalten hat.

blogeintrag 3

Nachdem man also sein Produkt gescannt hat, bekommt man vorerst einen Überblick über das Produkt und dessen Ranking. Dieses Ampel-Prinzip kann man sich also farblich zunächst auch so vorstellen. Hat das Produkt in Sachen Verträglichkeit der Zutaten, Nachhaltigkeit und/oder Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter schlecht abgeschnitten, so rutscht es vom möglichen grünen (»gut«) Bereich in den gelben (»so lala«) oder roten (»schlecht«) Bereich. So hat man einen schnellen Eindruck und kann sofort entscheiden, ob man sich von dem Produkt abwendet, es in den Wagen legt oder noch mehr über die einzelnen Punkte z.B. der Herstellung erfahren will.

Hat man sich dann dazu entschieden, noch ein bisschen mehr Zeit während des Einkaufs zu investieren, kann man dann Recherche betreiben und durch anklicken der einzelnen Themenbereiche herausfinden, wo beispielsweise das Getreide für mein Brot angebaut wurde oder wie fair die Mitarbeiter der Firma behandelt werden, die die Gummibärchen herstellen, die ich gerade in der Hand halte.  Hierbei kann man dann stets entscheiden, ob man noch weiter ins Detail gehen oder zur Produktübersicht zurückkehren möchte. Eine schöne zusätzliche Funktion soll es sein, dass ich auswählen kann, ob ich ein Produkt kaufe oder nicht. Die App rechnet dann für mich die Summe meines Einkaufs zusammen. Am logischen Aufbau der App und der content usability muss jetzt noch gefeilt werden.

Danach geht es ans Bauen. Der erste Prototyp. Dabei kommt noch die Frage auf: wieso hat sich der Einkaufswagen in den letzten Jahren überhaupt so wenig weiter entwickelt?

Zeit, das zu ändern.

 

 

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