Mobil, einfach bedienbar, vielseitig einsetzbar, intuitiv, überraschend. 

Wie soll er nun aussehen?

Das gesamte Konstrukt wird vielleicht die Größe einer schwarzen Mülltonne haben, genau wie sie, wird es Griffe und Rollen besitzen, die es mobil machen. Die digitale Benutzeroberfläche wird auf einem eingebautem iPad zu sehen sein, welches natürlich so verbaut ist, dass es niemand unter drei Minuten entwenden kann. Im Grunde genommen ein Kasten mit einem iPad drauf, vielleicht gibt es noch ein kleines Dach darüber, vielleicht aber auch eher eine wasserfeste Abdeckung für das Pad. In dem rollenden Kasten sind neben dem Pad Akkus, vielleicht Solarelemente, aber auf jeden Fall ein GPS-Tracker verbaut. Der ganze Kasten bekommt dann eine Signalfarbe und eine provokante Aufschrift.

Was ist der Funktionsumfang?

Der Funktionsumfang könnte riesig sein, theoretisch stehen alle Möglichkeiten offen, die ein intaktes iPad bietet, um die Nutzung zu gestalten. Von daher heißt es beschränken und reduzieren — es geht um die Interaktion zwischen verschiedenen Regionen, den Austausch von Geschichten, die Mitgestaltung des öffentlichen Raumes. Folglich wird es so einfach, wie nur möglich, eine Botschaft geben, die wir empfangen/sehen können, die Möglichkeit darauf zu reagieren und selbst eine Botschaft zu hinterlassen.

Barriere brechen.

Informative Texte, ein Video als eine Art kurze Anleitung sollen dem Nutzer die Hemmschwelle der Nutzung kleiner machen und dazu bringen die Idee zu verstehen beziehungsweise ihn über Spaß und Belohnung dazu motivieren, selbst teilzuhaben.

Sehen.

Nach der Einführung bekommt der Nutzer die Möglichkeit, sich schon hinterlassene Geschichten anzusehen. Dafür kann er aus einer Karte wählen. Diese wird auch zoombar und beweglich sein. Die Botschaften können nur in Form eines Videos hinterlassen werden, das höchstens 7 Minuten lang ist.

Reagieren.

Wenn zu der gesehenen Geschichte noch mehr Interesse besteht, kann der Nutzer reagieren. An diesem Punkt kommt der Faktor der Überraschung ins Spiel — der Nutzer A kann dem in der Geschichte gesehenen Nutzer B eine Postkarte schreiben — dies zunächst am iPad. Wurde die Karte »abgesendet« wird sie ähnlich, wie beim e-Post-Prinzip später gedruckt und dem Nutzer B analog zugestellt.

Mitgestalten.

Hat Nutzer A nun selbst Lust darauf, ein Video mit einer Geschichte aufzunehmen, kann er dies auch am iPad machen. Dafür muss er auswählen wo er seine Geschichte auf der Karte positioniert. Die Möglichkeit seine Adresse zu hinterlassen, um selbst auch eine Postkarte zu bekommen gibt es auch, jedoch ist das nicht zwingend notwendig und die Adresse wird aufgrund des digitalen Verfassens der Postkarten nicht für dritte Sichtbar.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Die Wahrnehmung der ganzen Sache in meinem Kopf.

Es werden sicherlich zuerst experimentierfreudige jüngere Menschen der Idee vertrauen und sie nutzen. Jedoch denke ich auch, dass die Begeisterung über die Kommunikation mit Menschen aus anderen Ecken des eigenen Landes, mit persönlichen Geschichten, auch alle anderen Menschen anstecken kann.

Irgendwie wird durch diese Idee Raum und Zeit überbrückt, was jedoch erhalten wird beziehungsweise enorm im Vordergrund steht ist die Kommunikation (die direkte Kommunikation) zwischeneinender über den Tellerrand hinaus — das ist doch schon eine Botschaft. Ebenso kann der Nutzer recht passiv bleiben, indem er sich nur Geschichten ansieht. Wenn er aktiv werden möchte, kann er auf das Gesehene reagieren und selbst eine Botschaft hinterlassen.

Wohl oder übel — das Zitat vom Anfang: »Eine Region ist für jeden gemacht. Muss deshalb aber auch von jedem gemacht werden.« ist Leitsatz und Inhalt dieser Idee.

Over. Vorerst.

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Autor: Christian Nothnick
Bilder: www.unsplash.com

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