SHARING – UND NUN?

Knüpft man an den ersten Beitrag zum Thema Sharing und Eigentum an, dann ist klar, dass der wachsende Trend in der Gesellschaft vom Teilen statt Besitzen in eine Idee überführt werden muss, die die Interaktion der verschiedenen Parteien einfach und intuitiv gestaltet. Eine Idee, die die Menschen verbindet und zum Tauschen einlädt. Doch was muss dabei beachtet werden?

 

HERKUNFT – STRATEGIE

Netzwerke und Ideen, die den Sharing-Trend unterstützen und fordern gibt es heute schon viele und vor allem große. Denkt man zum Beispiel an Ebay Kleinanzeigen, Kleiderkreisel oder Bla bla Car, dann wird auch deutlich, dass bereits verschiedene Branchen erfolgreich abgedeckt werden. Die User haben also einige Möglichkeiten, um ungeliebte Güter zu verkaufen oder Tauschen beziehungsweise im Gegenzug auf Gebrauchtes zurückzugreifen statt im nächsten Laden wieder neu einzukaufen.
Eins haben diese Netzwerke und Anbieter gemeinsam – sie bauen auf ein Prinzip beziehungsweise eine Strategie: Ein User A bietet etwas, der User B sucht etwas und beide werden über das Netzwerk miteinander verknüpft. Auffällig ist dabei jedoch, dass beide User aktiv werden müssen und aktiv nacheinander / nach der Potential-Übereinstimmung suchen müssen. Nur durch das Einbringen der User findet ein Match und damit eine Interaktion statt.

 

ZUKUNFT – INTUITION

Was wäre nun aber, wenn die Verknüpfung der Parteien intuitiv und passiv ablaufen würde. Wäre Sharing nicht viel komfortabler, wenn das Netzwerk selbst die richtigen Parteien verknüpfen würde und dich als User auf ein passendes Match aufmerksam machen würde? Wenn Kommunikation zwischen den Usern nur dann statt finden würde, wenn wirklich eine Übereinstimmung vorliegt und beide Parteien Lust auf den Tausch / auf das Teilen haben.
Interaktion auf zwei Ebenen sozusagen. Zum Einen zwischen Netzwerk und User, um auf ein Match hinzuweisen und zum Anderen zwischen den Usern, die vom Netzwerk gemacht wurden. Eine klassische Win-Win-Situation.

 

daria-shevtsova-57340.jpg

digitale Mittel sind Grundlage für intuitive Verknüpfung

 

WERKZEUG UND MITTEL

Um die intuitive und einfache Vermittlung zwischen den einzelnen Sharing-Parteien zu gestalten, ist in erster Linie eine Informationsbasis nötig, in der die Angebote und Gesuche abgespeichert werden. Dafür sollte eine einfache App dienlich sein, in der die User ihre Potentiale abspeichern können und über die digital kommuniziert werden kann.
Außerdem ist eine Art Marktplatz nötig, auf dem die Güter und ähnliches hinterlegt werden. Hilfreich wären dafür größere Checkpoints, die zum Beispiel in Vierteln oder an öffentlichen Plätzen aufgestellt werden und als allgemeine Sammelpunkte für alle User der Umgebung dienen. Damit wird die Privatsphäre der User geschützt und jeder Teilnehmer hat die gleichen Chancen und Aufwände zu erbringen. Die Güter werden am Checkpoint hinterlegt und genauso dort abgeholt. Um jedoch das richtige Match zu gewährleisten, brauchen die Checkpoints verschiedene Schließfächer, die sich nur von den Parteien öffnen lassen, die gerade an einem Sharing-Match teilnehmen.

Doch wie findet die Interaktion zwischen den Parteien statt, wenn das Netzwerk einen Match gefunden hat?

 

FORTSETZUNG FOLGT.

 

__________

Text: Tanja Tschirpke

Fotos: unsplash.com

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s