„Gesundheit!“

 

Am Anfang war das Problem…

„URBAN HEALTH“ hört sich zunächst ziemlich nach dem üblichen Hipster-Geschwätz an, könnte man meinen, jedoch ist den wenigsten Menschen bewusst, wie das Leben in der Stadt der Gesundheit wirklich schaden kann. 

Allergien und Erkältungen werden begünstigt (auf Anhieb kenne ich mindestens eine Person die gerade Grippe hat und wenigstens drei mit Lactose- oder sonstigen Unverträglichkeiten), außerdem sieht nach einigen Jahren eine Lunge eines Städters einer Raucherlunge erschreckend ähnlich. Auf dem Land, der Heimat vieler Pflanzen, geht es den Menschen gesundheitlich oft besser. Die Gewächse tragen nämlich beispielsweise zu besserem Schlaf, mehr Energie, einem starken Immunsystem und laut Studien sogar zu mehr Mitgefühl bei. Ok, dann ziehen wir eben alle aufs Land, möchte man nun sagen, aber so einfach ist das leider nicht.

Das Problem: Wir können nicht aus der Stadt heraus, weil dort unsere Arbeitsplätze und Wohnungen sind! (90% davon zu allem Überfluss auch noch in Innenräumen)

Die Lösung: Wir bringen die Natur zurück in die City (oder jedenfalls ein kleines Stück von ihr)!

Und wie soll das gehen? Noch ein Park ist zwar schön, aber es herrscht sowieso schon Platzmangel (siehe Hochhäuser etc.)!

Richtig – deswegen wollen wir mit unserer Unternehmensidee individuell abgestimmte Pflanzenarrangements platzsparend in jedermanns Umgebung integrieren.Wie genau dies geschehen soll, war uns allerdings noch nicht klar. Da ich in meiner Wohnung ebenfalls erhebliche Platzeinbußen hinnehmen musste, um meine knapp 30 grünen Freunde zu beherbergen, war es uns wichtig, ohnehin nicht nutzbaren Raum (z.B.: Wände, Zimmerdecken, Gestänge von Hochbetten, etc.) für sie zu reservieren. Damit der Benutzer eine Vorstellung davon bekommt, wie die Arrangements in seiner eigenen Umgebung aussehen, kann er ein Foto in die Anwendung hochladen und seinen Raum virtuell einrichten – ganz einfach indem er die Pflanze aus einer, auf dem Screen unten befindlichen, Inventarleiste auswählt uns über den Bildschirm an den Ort bewegt, wo er meint, ein Gewächs integrieren zu wollen.

Bildschirmfoto 2018-02-09 um 16.33.40

 

Hilfe! Ich bin ein (Pflanzen)mörder“!

Leider gibt es da noch ein Problem bei der Pflanzenthematik: Nicht alle Menschen werden mit einem grünem Daumen geboren und scheuen sich deshalb davor, sogar nur einen Kaktus ihr Eigen zu nennen – dabei entgeht ihnen aber so viel!

Abhilfe versprachen wir uns in dieser Hinsicht durch eine App, die alle Pflanzen, die dem User gehören, beinhaltet und „Pflanzenpatenschaften“ kreiert. So fühlt man sich durch regelmäßige Erinnerungen verantwortlich dafür, für seinen Schützling zu sorgen, außerdem sollen mit Hilfe von Fotos, die der Benutzer von den Gewächs macht, abgestimmte Pflegehinweise gegeben werden, sodass der User optimal auf die Bedürfnisse der Pflanze eingehen kann. Dabei werden die Blattbeschaffenheit, die Farbe und die Spannkraft selbiger gescannt, anhand dessen wird dann eine Diagnose über das Befinden der Pflanze gestellt. – Ziemlich hilfreich, oder!

 

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