Fazit zum Modulprojekt

Das Semester neigt sich nun dem Ende zu, Präsentationen werden gehalten, Projekte abgeschlossen.

Doch einfach so machen wir uns nicht aus dem Staub!

>> Hier mal ein kurzes Fazit zu unserem Projekt CLIC.

Zu Anfang konnte ich überhaupt nichts mit diesem Begriff, geschweige denn mit diesem Modul etwas anfangen. Ich wusste nicht, was wir dort machen, was die Aufgaben sind und was der Nutzen davon ist.
Auch nach der ersten Stunde standen immer noch ziemlich viele Fragezeichen in meinem Gesicht. Ich konnte mir absolut nicht vorstellen, was am Ende dieses Projekts rauskommen sollte.
Im Laufe der Zeit lernten wir Methoden kennen, bekamen einen kleinen Einblick wie Kreativfirmen mit neuen Ideen umgehen und wie sie diese umsetzen und das Modul nahm ganz langsam Gestalt an.
Ein Störfaktor bei dieser Suche nach dem Sinn war leider die Raumsituation. Jedes Mal mussten wir eine neue Planung für den, von vielen anderen genutzten, Raum aufstellen und immer wieder aufräumen. Das war mühsam und sehr entschleunigend.
Zu dem ist zu sagen, dass wir das erste Semester in Leipzig sind, die dieses Modul haben und sozusagen ein komplett neues Denk- und Kreativlabor umsetzen sollten.
Das überaus Positive daran war, dass uns eigentlich freie Hand gegeben wurde. Wir konnten unsere eigenen Regeln aufstellen, unsere eigenen Ideen für den Raum und für das Projekt zum Ausdruck bringen und konnten so sehr individuell arbeiten und Aufgaben verteilen.
Als der Raum dann immer mehr Gestalt annahm und auch unsere Mitstudenten mitbekamen, was wir hier vorhatten, wurde der Ehrgeiz und die Ernsthaftigkeit immer größer. So konnten wir uns voll und ganz auf die Entwicklung von Prototypen und innovativen Ideen konzentrieren – denn, dass es darum ging, hab ich dann mit der Zeit auch endlich gecheckt. (Das bedeutet jedoch nicht, dass diese Ratlosigkeit anfangs negativ zu deuten ist. Ich fand es sehr gut, dass man sich den Sinn des Projekts erarbeitet hat und sich mit dem Projekt entwickelt hat.)

 

Wie gesagt konnten wir dieses Modul sehr frei gestalten und unsere Ideen austauschen. So sammelten wir Materialien, Methoden und viele weitere Gymmicks, die uns bei der Praxisarbeit helfen sollten.
Leider sind wir jedoch nie weiter als Papier – oder PC-Prototypen gekommen, was ich sehr schade finde. Auch haben wir keine weiteren Methoden, als die auf diesem Blog geschilderten, verwendet.
Ich denke, dass dies vor allem daran liegt, dass die Stunden für dieses Modul sehr weit auseinander lagen und man sich jedes Mal aufs Neue in den Denkprozess einfinden musste. Beim nächsten Mal könnte ich mir vorstellen, dass eine oder zwei durchgehende CLIC-Wochen effizienter wären.

 

>> Trotz dieser ganzen Startschwierigkeiten war dieses Modul einfach total genial.
Niemals hätte ich gedacht, dass wir ein Modul bekämen, in dem es darum geht, wie man Ideen denkt, entwickelt und ausbaut. Wo es sozusagen um den elementarsten Wert unserer Arbeit geht und diesen zu hinterfragen.
Jeder will heutzutage mehr wissen, mehr machen, mehr haben usw. Dabei vergessen jedoch fast alle, wieder einen Schritt zurück zu gehen und auf den wichtigsten Baustein – die Idee – zu schauen.
Zudem kam die lockere, inspirierende Atmosphäre in dem Modul und vor allem das Denken, das Auseinandersetzen, das Diskutieren und das Reflektieren.
Das bringt so viel mehr als jeder Klick auf dem PC. Denn die Idee, das Konzept und das darüber Nachdenken stellen die Basis für jeden weiteren Schritt (und Klick) her.

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