Wie präsentiere ich eine Idee?

Bald ist es soweit. Die Prüfung in unserem Modul ‚CLIC‘ steht bevor.
Doch wie präsentiert man Stunden voller Denken, Reden, Auseinandersetzen, Umdenken, Reflektieren, Diskutieren, Basteln und wieder Denken? Welche Inhalte sind wichtig – für mich und für den Zuhörer?

STORYTELLING

Um den Zuhörer in das Thema einzuführen, ihn zu lenken, ihn selbst zum Nachdenken und zum Testen zu bringen, sollte man ihn ‚an die Hand‘ nehmen und das Thema wie eine Geschichte erzählen.

Als erstes beginnt man natürlich mit dem Auslöser – was führte mich zu dieser Idee? Gab es ein besonderes Ereignis, was mich darauf brachte? Welche Gefühle und Emotionen verbinde ich mit dem Thema? Und natürlich einen Schritt weiter: WELCHES Problem möchte ich damit also lösen? Und für WEN löse ich es überhaupt?
>> Was ist das Ziel, wer ist die Zielgruppe?

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So kann der Zuhörer folgen und wird nicht ins kalte Wasser geschmissen mit einem Thema zu dem er keinen Bezug hat.

Weiter geht es natürlich mit der Entwicklung. Was habe ich mir bei den einzelnen Schritten gedacht? Warum habe ich erst die eine App entwickelt, diese verworfen und dann etwas anderes daraus gebaut? Was führte zu meinen Entscheidungen? Welche Methoden habe ich zur Hilfe gezogen?

PROTOTYP

Sobald man sich also von dem ersten Ideenanreiz über Methoden bis zur fertigen App durchgehangelt hat, folgt die Erklärung des Prototypens.

Wie funktioniert dieses Gerät überhaupt? Wie muss ich es bedienen?

Dazu wird natürlich der Prototyp an sich genutzt – doch dabei ist die Frage: Digital oder analog?

Beide Varianten, ob ein digitaler oder ein analoger Prototyp, haben ihre Vor- und Nachteile.

>> Ein digitaler Prototyp ist schnell und einfach zu bedienen. Er bedarf keine zweite Hand, die irgendwelche Elemente verschieben muss, sondern nur den Nutzer an sich.
Durch Prototypprogramme wie xD lässt sich ein Prototyp außerdem direkt aufs Handy laden, was den Umgang noch simpler und nutzerfreundlicher macht.

>> Im Gegensatz dazu steht der analoge Prototyp. Dieser ist haptisch und richtig zum Anfassen. Natürlich ist der Ablauf nicht so geschmeidig wie mit einem digitalen Prototypen, jedoch hat der analoge Prototyp seinen Charme.
Des Weiteren und was der hauptsächliche Grund ist, wieso ich in meiner Präsentation einen analogen Prototypen vorstelle, ist, dass dieser interaktiver genutzt werden kann, als ein digitaler.

Da in meiner App viel mit der Außenumgebung und der Situation an sich interagiert werden muss, sei es durch Fotos (Scans) oder das Einzeichnen von Dingen bietet sich der analoge Prototyp viel besser an. Um diese Merkmale in einem digitalen Prototypen umzusetzen braucht man entweder total geniale, super moderne Geräte oder wahnsinnig starke Programmierkenntnisse und technischen Talente. Das alles habe ich nicht.

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Meiner Meinung nach, macht es außerdem mehr Spaß einen analogen Prototypen zu testen und ihn einfacher zu hinterfragen und zu bewerten.

Und da wären wir schon beim nächsten Punkt.

 

FAZIT & FEEDBACK

 

Es ist sehr nützlich am Ende der Präsentation noch einmal ein Fazit zu ziehen, kurz zu reflektieren und zu bewerten, ob man zufrieden mit seinem Ergebnis ist und was man vielleicht hätte anders machen können.

Sozusagen genau das in drei, vier Sätzen zusammenzufassen, was wir hier auf diesem Blog ausgiebig tun – unsere Arbeitsweise, uns selbst und unsere Idee zu reflektieren und zu hinterfragen, denn nur so entstehen individuelle, prägnante Ideen, die nicht austauschbar sind.

Zusätzlich ist das Feedback von enormer Wichtigkeit. Die Idee ist nie zu Ende gedacht, man kann immer noch weiter, noch größer denken und dafür sind das Testing und das dazukommende Feedback eine große Hilfe.
Die Idee wird nochmal mit anderen Augen gesehen, mit anderen Händen getestet. Personen, die nichts mit dem Thema zu tun haben, die noch nicht so betriebsblind sind, können unvoreingenommen ihre ganz subjektive Meinung dazu geben.

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